Traurige Enthüllung: Diana stürzte sich schwanger die Treppe hinunter

Im Leben von Diana scheint nichts so märchenhaft gewesen zu sein, wie es nach außen den Anschein machte. Nicht nur einmal hat die Prinzessin der Herzen versucht, sich ernsthaft zu verletzen. 

Prinzessin Diana führte ein Leben wie im Märchen? Ganz sicher nicht! Zumindest, wenn man Autor Andrew Morton glaubt. Mit seiner Biografie 'Diana: Her True Story – In Her Own Words' sorgt der Engländer wieder einmal für ordentlich Wirbel.

Die Biografie enthält Abschriften von Tonbandaufnahmen, die Lady Di ihm höchstpersönlich vermacht haben soll. Darauf zu hören: Ihre angeblich intimsten Gedanken über ihr turbulentes Leben. Es geht um Bulimie, Depressionen und Selbstmordversuche.

Grund dafür soll nicht nur der immense öffentliche Druck gewesen sein. Vor allem die Affäre von Prinz Charles mit Camilla Parker-Bowles machte Diana offenbar zu schaffen. Demnach war die Prinzessin so verzweifelt, dass sie schon kurz nach der Hochzeit ihren ersten Selbstmordversuch unternahm:

Alle fünf Minuten hat er sie angerufen und gefragt, wie er mit dieser Ehe umgehen soll. Ich war so depressiv, dass ich sogar versuchte, meine Pulsadern mit Rasierklingen aufzuschneiden.

Es war nicht das einzige Mal, dass Diana ihr Leben absichtlich in Gefahr brachte. Sogar während ihrer ersten Schwangerschaft soll sie keinen anderen Ausweg gesehen haben.

Ich war im vierten Monat mit William schwanger, als ich mich die Treppe hinabgestürzt habe, um die Aufmerksamkeit meines Mannes zu bekommen. Ich habe Charles gesagt, dass ich verzweifelt bin, und mir die Augen ausgeweint. Aber er meinte nur, ich würde mich wichtig machen. 'Ich werde dir nicht zuhören', sagte er. 'Ich gehe jetzt reiten.'

Prinzessin Diana und Prinz Charles führten keine glückliche Ehe.

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Schließlich nahm sich Diana sein Taschenmesser:

Ich schnitt mir tief in die Brust und die Oberschenkel. Da war so viel Blut – und er hat überhaupt nicht reagiert.

Niemand verstand sie – am allerwenigstens Prinz Charles. Besonders hart für die Prinzessin: Nach außen hieß es oft, sie sei diejenige, die ihrem Mann das Leben schwer mache. Man sagte ihr nach, sich wie ein verwöhntes Kind zu benehmen.

Alles, was ich brauchte, war Ruhe, Geduld und Zeit, mich an meine neue Rolle zu gewöhnen. Ich war jeden Tag auf dem Titel irgendeiner Zeitung.

Der Druck wurde immer größer:

Das öffentliche Bild war so anders als das private. Die Öffentlichkeit wollte eine Märchenprinzessin, die sie berührt, alles zu Gold verwandelt und alle Probleme vergessen lässt.

Es war eine Rolle, die Diana nach außen perfekt verkörperte. Hinter verschlossenen Türen spielten sich die wahren Dramen ab. Die Erlösung folgte erst mit der offiziellen Scheidung im Jahr 1996. Umso trauriger, dass ein tragischer Unfall dem jungen Leben von Lady Di 1997 ein Ende setzte.

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ag
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