Ehemann schmuggelt Hündin im Koffer, damit seine sterbende Frau Abschied nimmt ❤️

Damit sich beide verabschieden können, hat ein Mann den Familienhund zu seiner Frau ins Krankenhaus geschmuggelt. Der Anblick eines Koffers bewirkt jetzt eine rührende Reaktion bei dem Tier …

Diese Geschichte geht ans Herz: Ein Mann hat die gemeinsame Hündin zu seiner sterbenden Ehefrau ins Krankenhaus geschmuggelt – und das, obwohl das Tier nicht gerade ein Schoßhündchen ist. Auf der Plattform "Reddit" erzählt der Witwer in bewegenden Worten, was sich zugetragen hat:

Meine Frau hatte eine schwere OP, und nach ein paar Tagen sah es danach aus, dass sich keine guten Ergebnisse einstellen würden. Die Prognose war nicht gut. Sie konnte sprechen, aß und trank aber nichts, und war komplett abhängig von Infusionen und starken Schmerzmitteln. In einem seltenen Moment, als sie sich verständlich äußern konnte, überzeugte sie mich, unseren Hund in ihr Einzelzimmer zu schmuggeln, damit sie ihn "noch ein Mal" sehen könnte.

An dieser Stelle steigen uns schon die Tränen in die Augen. Aber es geht weiter:

Unser Hund, Bella, ist ein ungefähr 25 Kilo schwerer Australian Shepherd, und wie sich herausstellte, passt sie perfekt in einen normalen Koffer. Ich packte sie also ein, mit geöffnetem Reißverschluss, und transportierte sie so im Auto, bis wir am Krankenhaus ankamen. Dort "erklärte" ich ihr, dass ich den Reißverschluss in ein paar Minuten wieder öffnen würde und dass sie dann ihre Mami sehen könne.

Unglaublicherweise, so schreibt der Verfasser, habe die Hündin weder gewinselt noch gebellt oder gejault. Als das Duo an den Stationsschwestern vorbeikam, erklärte der Besitzer den großen Koffer damit, dass er seiner Frau ein paar persönliche Dinge bringen wolle, um es ihr etwa bequemer zu machen. Niemand hielt ihn auf.

Als wir in ihrem Raum ankamen, schlief meine Frau. Ich öffnete den Koffer und Bella sprang sofort auf das Bett und legte sich behutsam auf ihre Brust, wobei sie irgendwie die Kabel und Infusionen vermied. Sie legte sich so hin, dass sie meiner Frau direkt in die Augen blicken konnte, und lag komplett still, bis meine Frau etwa zwanzig Minuten später aufwachte und begann, vor Schmerzen zu stöhnen.

Bella fing sofort an, sie abzuschlecken und wimmerte leise, so als ob sie wüsste, dass Bellen definitiv unsere Tarnung auffliegen lassen würde. Meine Frau umarmte sie fast eine Stunde lang, die ganze Zeit mit einem Lächeln auf den Lippen. Eine Krankenschwester entdeckte uns, war aber so berührt, dass sie versprach, uns nicht zu verraten. Als meine Frau schließlich wieder einschlief, packte ich Bella zurück in den Koffer, und sie ließ es sich ohne zu murren gefallen. 

Wie seine Frau bereits geahnt hatte, war dies tatsächlich ihre letzte Begegnung mit Bella: Wenige Tage später starb seine Frau, berichtet der Erzähler. Ein Verlust, der offenbar auch der Australian Shepherd-Hündin noch nachhängt.

Wann immer ich nun den Koffer (oder irgendeinen Koffer) packe, denkt Bella, wir gehen sie besuchen.

Okay – Taschentücher her!

Ob sich das Ganze wirklich so zugetragen hat, weiß außer den Beteiligten freilich niemand. Der Verfasser veröffentlichte den Beitrag bereits vor rund zwei Jahren bei "Reddit", gerade macht der Text wieder die Runde im Netz. 

Seinerzeit schrieb der anonyme Urheber, die Geschichte habe sich "vor einem Jahr, drei Tagen und vierzehn Stunden" ereignet. Ziemlich präzise Angaben für eine ausgedachte Anekdote. So oder so: Uns hat der Text auf jeden Fall berührt … 😢

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