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Junge (5) wählt Notruf, weil Papa über Rot gefahren ist

Rote Ampel
© Wondervisuals / Shutterstock
Da nimmt es einer mit den Gesetzen aber ganz genau – und mit der Liebe zum Papa wohl nicht: In Würzburg hat ein kleiner Junge die 110 gewählt, weil sein Vater über Rot gefahren ist.

Gesetzestreue vor Elternliebe

In Würzburg meldete die Polizei einen kuriosen "Notruf". Ein Fünfjähriger hatte die 110 gewählt, um seinen Papa als Verkehrssünder bei der Polizei zu verpfeifen.

Als die Beamten der Leitstelle ans Telefon gingen, war zunächst nur eine Kinderstimme zu hören, bevor sofort wieder aufgelegt wurde. Die Polizisten zögerten nicht lange und riefen zurück.

Da ging auch schon der Vater des Kindes dran und entschuldigte sich für den Anruf. Die Beamten wollten dann aber doch noch mit dem kleinen Anrufer sprechen und wissen, um welches Verbrechen es geht.

Am Telefon schilderte der Junge dann vorwurfsvoll, was passiert war: Sein Vater sei jetzt schon zwei Mal über eine rote Ampel gefahren, und die Polizei solle ihn deshalb einsperren.

Knaststrafe für den Papa?

Eien Bestrafung des Vaters konnten die Beamten gerade noch verhindern: Im Gespräch mit dem Jungen überzeugten sie das Kind, "die Anzeige zurückzuziehen" und von der Forderung nach einer Strafverfolgung abzusehen.

So lustig diese Meldung zunächst klingt: Die Polizei weist in diesem Zusammenhang nochmal darauf hin, dass die 110 nur in echten Notfällen gewählt werden darf.


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