VG-Wort Pixel

E.Coli-Bakterien entdeckt Rückruf von Salami-Aufschnitt

Rückruf: Salami
© hlphoto / Shutterstock
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt vor dem Verzehr einer bestimmten Paprikasalami. Der Grund: Es wurden gefährliche Bakterien nachgewiesen.

Ob Frühstück oder Abendbrot, für viele Menschen gehört Salami zu einer leckeren Brotzeit dazu. Doch alle, die in Filialen der Handelskette "Globus" einkaufen, sollten beim Griff in den Kühlschrank einen genauen Blick auf die Verpackung der Wurst werfen. Denn der Hersteller Zentrale Handelsgesellschaft mbH Offenburg (ZHG) hat einen Rückruf über eine Paprikasalami veröffentlicht.

Rückruf: Paprikasalami

Bei einer Routinekontrolle wurde das Bakterium enterohämorrhagische E.coli (STEC) in Proben nachgewiesen. Konkret handelt es sich um dieses Produkt:

  • "Jeden Tag" Paprikasalami
  • 200 Gramm Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 29.05.2021
  • Chargennummer: 1104
  • Betroffene Bundesländer: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Das Produkt wurde ausschließlich in Globus-Supermärkten verkauft und bereits aus dem Sortiment genommen. In der Pressemitteilung beruft sich die ZHG auf das Robert-Koch-Institut und erklärt, dass sich eine "Erkrankung meist innerhalb einer Woche nach Infektion mit Durchfall und Bauchkrämpfen" äußere. "Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit blutigen Durchfällen entwickeln", heißt es weiter. Wenn sich anhaltende oder schwere Symptome entwickeln, sollte ärztlich Hilfe aufgesucht werden. 

Kund:innen, die das Produkt erworben haben, sollten es demnach keinesfalls verzehren, sondern in den Einkaufsmarkt zurückbringen. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage eines Kassenzettels erstattet.

Verwendete Quellen: produktwarnung.eu

sti Brigitte

Mehr zum Thema