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Rückruf Supermarkt-Fleisch mit EHEC-Bakterien belastet

Rückruf: Fleisch im Supermarkt
© stockfour / Shutterstock
Es wurde ein Rückruf für Fleisch aus dem Supermarkt gestartet. Darin wurden EHEC-Bakterien gefunden, die bereits 2011 eine Krankheitswelle auslösten.

Die Alexander Eyckeler GmbH hat einen Rückruf für Deutschland herausgegeben. Der Fleischgroßhändler beliefert unter anderem die Supermarkt-Kette "real". In einem seiner dort verkauften Produkte wurden nun jedoch Keime nachgewiesen. Konkret handelt es sich um EHEC-Bakterien, die zu schweren Durchfallerkrankungen führen können. Das Fleisch sollte also keinesfalls mehr verzehrt werden.

Rückruf von Fleisch wegen EHEC-Bakterien

Vom Rückruf betroffen sind folgende Produkte:

  • "Lamm-Kotelett" ASHLEY Pure Quality Lamb / Lamm
  • geschnitten und tiefgefroren
  • Herkunft: Neuseeland, "prepared for Alliance Group Limited New Zealand"
  • In der 500-Gramm-Packung
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.01.2022
  • Barcode: 281939

Das Fleisch wurde in den Tiefkühlregalen bei "real" verkauft. Wer das Produkt bereits im Haus hat, kann es in der entsprechenden Filiale zurückgeben und soll den Kaufpreis erstattet bekommen, auch wenn der Kassenbeleg nicht mehr vorgelegt werden kann. 

In einem Stück Fleisch wurden sogenannte Escherichia coli Erreger nachgewiesen. Auch wenn diese bei vollständiger Erhitzung abgetötet werden dürften, ist deutlich vom Verzehr abzuraten.

EHEC-Bakterien führten im Jahr 2011 zu einer Durchfall-Epidemie in Deutschland. Sie können innerhalb einer Woche nach Verzehr Bauchkrämpfe und schwere Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Besonders Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und immungeschwächte Personen sind Risikogruppen für einen schweren Verlauf einer EHEC-Infektion mit blutigen Durchfällen. In seltenen Fällen kann es insbesondere bei Kindern nach der akuten Durchfallerkrankung zu einem Nierenversagen kommen, warnt das Robert-Koch-Institut. Symptome nach Verzehr des Fleisches sollten also ernstgenommen und gegebenenfalls ein Arzt konsultiert werden.

verwendete Quellen: lebensmittelwarnung.de, produktwarnung.eu


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