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Rückruf EU warnt vor diesen Masken speziell für Kinder

Rückruf: Kind mit Maske
© Sergii Sobolevskyi / Shutterstock
Über das EU-Warnsystem "RAPEX" wurde ein Rückruf veröffentlicht. Es geht um Masken, die speziell für Kinder sind – und die nicht ausreichend vor dem Coronavirus schützen.

In der Corona-Pandemie gilt mittlerweile eine verschärfte Maskenpflicht. An manchen Orten, wie in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Geschäften, dürfen somit nur noch ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Seitdem gibt es OP-, FFP2- und KN95-Masken zahlreich zu kaufen. Sogar für Kinder werden nun spezielle Arten des Mundschutz angeboten. Vor einer dieser Masken wird nun jedoch gewarnt.

Rückruf von Kindermasken

Das Schnellwarnsystem "RAPEX" der europäischen Union hat eine Warnung in der Kategorie "Schutzausrüstung" veröffentlicht. Konkret geht es um folgende Masken für Kinder:

  • Produktname: KN95 Kindermasken, "KN95 Children's Mask", Antibacterial Tech
  • "Suitable for Student"
  • Warnungsnummer: A12/00556/21
  • Marke: SHUFANG
  • Chargennummer: YM200227
  • Barcode: 6973078310033

Die Kindermasken sollen unter anderem online angeboten werden, sie werden in transparenten und blauen Plastikbeuteln in der 10er-Packung verkauft, auf der Vorderseite ist eine Grafik eines blonden Mädchens mit Maske zu sehen. Eine genaue Abbildung der Verpackung ist auf der RAPEX-Seite zu finden.

Betroffene Maske schützt nicht ausreichend

Die Masken sollen nicht ausreichend Schutz bieten. Bei einer Prüfung soll die Filterleistung des Materials lediglich 53 Prozent aufgewiesen haben, nicht wie auf der Packung aufgedruckt über 95 Prozent. Damit würden sie laut "produktwarnung.eu" nicht der europäischen Norm entsprechen und im Alltag nicht ausreichend schützen. Vergleichbare Masken des Typ KN95 oder FFP2 weisen in der Regel eine Filterleistung von mindestens 94 Prozent auf.

Einzelhändler sollen aufgerufen worden sein, die Kindermasken zurückzunehmen. Wer die Maske bereits zu Hause hat, sollte sie nicht mehr verwenden, da ein Gesundheitsrisiko für das Kind besteht.

verwendete Quellen: EU-Schnellwarnsystem RAPEX, Produktwarnung.eu

mjd Brigitte

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