VG-Wort Pixel

Rückruf Freiland-Eier mit Giftstoffen belastet

Rückruf: Eier aus dem Supermarkt
© lunopark / Shutterstock
Mehrere Supermärkte haben einen Rückruf von Eiern bekannt gegeben. Die Freiland-Eier sind mit Giftstoffen belastet und sollten nicht mehr verzehrt werden.

Die Firma Heinrich Goertz GmbH & Co. KG aus Niederkrüchten hat einen Rückruf für Eier herausgegeben. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Giftstoffe enthalten  – deswegen sollen sie nicht mehr verzehrt werden. Konkret handelt es sich um Freiland-Eier der Initiative "Für mehr Tierschutz", die in mehreren Supermärkten deutschlandweit verkauft wurden.

Rückruf von Eiern 

Vom Rückruf betroffen sind folgende Chargen der Eier:

  • Marke: "FÜR MEHR TIERSCHUTZ"
  • Eier aus Freilandhaltung
  • Größe M-L
  • Firma: Heinrich Goertz GmbH & Co. KG
  • In der 6er- und 10er-Packung
  • Identitätskennzeichen: DE NW 40036 EG
  • Printnummern:  1-DE-0355091 und 1-DE-0363561
  • Kaufdatum bis 01. August 2020

Die Printnummern sollen direkt auf der Schale der Eier ersichtlich sein. Die Freiland-Eier wurden in den Filialen der Supermarktketten "real" und "HIT" verkauft.

Als Grund für den Rückruf gibt der Hersteller mögliche "Umweltkontaminante über dem gesetzlichen Grenzwert" an. Die Eier können also Giftstoffe enthalten, die für den Menschen in hoher Dosis gesundheitsschädlich wirken. 

Bei sogenannten Umweltkontaminanten handelt es sich laut Bundesinstitut für Risikobewertung beispielsweise um Schwermetalle und Dioxine. Diese kommen natürlich in der Umwelt vor und könnten über das Futter der Hühner in die Eier gelangt sein. Manche dieser Stoffe können sich zum Beispiel im Körper anlagern und krebserregend sein.

Vom Verzehr der Eier wird also abgeraten. Die Produkte können stattdessen in der Filiale wieder zurückgegeben werden. Kund*innen sollten daraufhin auch ohne Vorlage des Kassenbelegs den Kaufpreis erstattet bekommen. Bei zusätzlichen Unsicherheiten und Fragen können Verbraucher*innen unter der Telefonnummer 02163/33870 den Kundenservice des Herstellers erreichen. 

Weitere Eier des Lieferanten oder Produkte, die nach dem 01. August 2020 gekauft worden sind, sollen ausdrücklich nicht betroffen sein.


Mehr zum Thema