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Rückruf wegen Lösemitteln Dieses Mineralwasser kann zu Kopfschmerzen und Erbrechen führen

Rückruf: Mineralwasser
© CGN089 / Shutterstock
Es gibt einen Rückruf von Mineralwasser. Das Wasser sollte nicht mehr getrunken werden, es könnte Lösemittel enthalten.

Wer immer eine Kiste Mineralwasser zu Hause hat, sollte jetzt dringend seine Vorräte überprüfen. Nachdem zuletzt vor Glassplittern in Flaschen gewarnt wurde, gibt es einen weiteren Rückruf. Auch dieses Mineralwasser sollte keinesfalls mehr getrunken werden – es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Rückstände von Lösemitteln enthalten sind.

Der Rückruf stammt von der "Markengetränke Schwollen GmbH" und wurde nun auf dem Portal "lebensmittelwarnung.de" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht. Konkret ist folgende Mineralwasser-Charge betroffen:

  • Berg Quelle
  • Medium Mineralwasser
  • In der Mehrweg-Glas-Flasche
  • 0,75 Liter
  • Mindesthaltbarkeitsdatum 09.03.2023

Das Mindesthaltbarkeitsdatum soll in der rechten Ecke des vorderen Etiketts auf der Flasche zu finden sein. Das Mineralwasser soll hauptsächlich in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg verkauft worden sein. Andere Produkte der Markengetränke Schwollen GmbH oder andere Chargen seien laut Pressemitteilung des Unternehmens ausdrücklich nicht betroffen.

Grund für den Rückruf ist eine Gesundheitsgefahr: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Mineralwasser Rückstände von Lösemittel enthält. Dadurch kann es nicht nur zu Geruchs- unnd Geschmacksabweichungen, sondern vor allem zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Der Verzehr des Lösemittels kann zu Kopfschmerzen, Erbrechen und Übelkeit führen. 

Das Mineralwasser sollte somit nicht mehr getrunken werden. Die betroffenen Flaschen sollen bereits aus dem Handel genommen worden sein, wer das Produkt aber bereits zu Hause hat, kann es zurückgeben. In der entsprechenden Geschäftsstelle sollen Kund*innen den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbelegs erstattet bekommen. 

Für Vebraucheranfragen hat das Unternehmen zudem eine Telefonnummer veröffentlicht (06787 101 192 (Werktags, Montag - Freitag von 09.00 – 16.00 Uhr)), unter der sich verunsicherte Kund*innen melden können.

mjd

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