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Mangelnder Schutz Rückruf von FFP2-Masken

Rückruf: Frau hält FFP2-Maske
© Andrey_Popov / Shutterstock
Es wurde ein Rückruf von FFP2-Masken veröffentlicht. Das EU-Schnellwarnsystem RAPEX macht darauf aufmerksam, dass bestimmte Masken keinen ausreichenden Schutz bieten. 

Der Mund- und Nasenschutz ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Bevor wir das Haus verlassen, versichern wir uns, dass wir auch alles eingesteckt haben: Schlüssel, Portemonnaie, Handy – und Maske. Die medizinischen FFP2-Masken schützen uns vor dem Coronavirus, doch es kommt immer wieder zu Rückrufen dieser Produkte. Deshalb ist beim Kauf Vorsicht geboten.

Jetzt hat das EU-Schnellwarnsystem RAPEX erneut einen Rückruf veröffentlicht. Die betroffenen FFP2-Masken entsprechen weder der PSA-Verordnung (Richtlinien für den Vertrieb von persönlicher Schutzausrüstung) noch der europäischen Norm EN 149. Die Gesamtfiltrationskapazität betrage laut RAPEX lediglich 54 Prozent.

Unzureichender Schutz: Rückruf von FFP2-Masken

Laut des Bundesamts für Arzneimittel und Medizinprodukte müssen FFP2-Masken allerdings eine Mindestfilterleistung von 94 Prozent aufweisen. Daher bestünde bei den betroffenen Masken ein Gesundheitsrisiko. Konkret wird vor folgenden Masken gewarnt:

  • "Particle filter mask"
  • Modell-Nummer: D13003
  • Barcode: 4333692653626
  • Kategorie: Schutzausrüstung, FFP2-Maske
  • Herkunftsland: Volksrepublik China
  • RAPEX-Warnnummer: A12/00644/21

Die Atemschutzmasken wurden in einer weiß-blauen Box verkauft, die 10 Masken beinhaltet. Sie sollen auch online vertrieben werden. Die Verpackung trägt eine CE-Kennzeichnung, das Produkt selbst allerdings nicht. Dadurch sind die Masken nicht von einer zuständigen Stelle als Schutzausrüstung zertifiziert. Somit erfüllt das Produkt nicht die Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen.

Verwendete Quellen: RAPEX EU-Schnellwarnsystem, produktwarnung.eu

sti Brigitte

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