Wundermittel oder Hokuspokus? So sollen Wattepads gegen Schmerzen helfen

Man lege einen Wattepad auf seinen Bauchnabel und schon sind die Schmerzen weg? Wir klären auf!

Wenn es eine Sache im Leben gibt, auf die wir gerne verzichten können, sind es wohl Schmerzen: Egal, ob Magenschmerzen, fiese Krämpfe oder erste Anzeichen einer Erkältung. Bisher traten wir den Kampf gegen die Wehwehchen mit Hausmitteln an, die speziell auf die jeweiligen Symptome abgestimmt waren und (vor allem) schon unsere Großeltern vom Leid befreiten.

Seit Kurzem steht allerdings die Behauptung im Raum, dass ein einziges Wundermittel gleich sechs häufig auftretende Beschwerden wie durch Zauberhand verschwinden lassen soll. Dabei handelt es sich um ein in Alkohol getränktes Wattepad.

Ja, ihr habt richtig gelesen: Das, was ihr sonst nur zum Entfernen eures Make-ups verwendet, lässt angeblich auch Schmerzen verschwinden.

Das wird benötigt:

Bevor es losgeht, solltet ihr sicherstellen, dass ihr Wattepads und mindestens 50 % starken Alkohol im Haus habt. Vorzugsweise sollten Ethanol oder Reinigungsalkohol verwendet werden.

Und so geht's:

  1. Im ersten Schritt tränkt ihr das Wattepad in Alkohol und drückt die überschüssige Flüssigkeit danach gut aus.
  2. Nun drückt ihr den feuchten Wattepad in euren Bauchnabel - legt zum Fixieren bestenfalls noch ein Handtuch auf euren Bauch.
  3. Die erste Wirkung tritt angeblich schon nach drei bis fünf Minuten ein: Die Muskeln beginnen langsam sich zu entspannen. Nach 30 bis 40 Minuten solltest du deinen Bauchnabel von dem Wattepad befreien.
  4. Wiederhole diesen Vorgang zwei mal täglich.

Welche Schmerzen kann ich damit eindämmen?

Geht es nach den aktuellen Behauptungen, ist das betrunkene Wattepad ein ausgesprochen vielseitiger Sanitäter: Fieber, typische Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen und Schwindel, aber auch Magen- und Unterleibsschmerzen gehören zu den fiesen Leiden, die ihr damit angeblich erfolgreich bekämpfen könnt.

Das halten wir von der Methode:

Ohne es ausprobiert zu haben, klingt diese Vorgehensweise nach ziemlichem Hokuspokus - aber wie gesagt, wir haben unsere Schmerzen bisher noch nicht in die vertrauensvollen Hände eines Wattepads gelegt.

Solltet ihr bereits einschlägige Erfahrungen mit diesem Hausmittel gemacht haben, sind wir ganz gespannt auf euren Bericht!

Bis dahin bleibt uns nur zu sagen: Geht bei massiven Beschwerden, egal welcher Art, unbedingt zum Arzt! Manchmal sind selbst die besten Hausmittel einfach machtlos ...

LV
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