Tragisch: Frau erleidet Riss der Gebärmutter durch Wasserrutsche

Schrecklicher Unfall auf Teneriffa: Eine junge Frau soll durch das Rutschen auf einer extrem steilen Turborutsche einen Gebärmutterriss erlitten haben. 

Der vermeintliche harmlose Badespaß wurde für diese junge Frau zum Alptraum: Nachdem die junge Schottin Toni Steedman in einem Wasserfreizeitpark auf Teneriffa eine etwa 20 Meter hohe Steilrutsche hinunterrutschte, soll sie plötzlich unter starken Schmerzen und Blutungen gelitten haben. Die 25-Jährige musste sofort operiert werden, berichtet unter anderem "Teneriffa News". 

"Die Rutsche war wirklich schnell und als ich unten ankam, fühlte es sich an, als würde in mir etwas platzen", schildert Toni Steedman gegenüber der britischen "Sun". "Ich wollte auf die Toilette gehen, dann fiel mir auf, dass zwischen meinen Beinen alles voller Blut war." Ein herbeigerufener Arzt habe die Frau darum gebeten, ihre Beine zu öffnen, doch es sei so viel Blut herausgeströmt, dass die Untersuchung nicht fortgeführt werden konnte. 

Die junge Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo den Berichten zufolge eine sieben Zentimeter lange Wunde an ihrer Gebärmutter genäht wurde. Nach drei Tagen durfte die junge Frau das Krankenhaus in Begleitung ihres Mannes verlassen. Die Heilung der inneren Verletzungen wird aber noch einige Zeit brauchen.

Rutschen will Toni Steedman nie wieder. Ihrer Ansicht nach hätte der schlimme Unfall verhindert werden können, wenn das Sicherheitspersonal sie vor dem Rutschen gewarnt hätte. Laut der 25-Jährigen habe das Sicherheitspersonal sie vor dem Rutschen nicht darauf hingewiesen, dass sie währenddessen die Hände vor dem Körper falten oder die Beine kreuzen sollte. Die Beine geschlossen zu halten, sei vor allem wegen des abrupten Abbremsens im Wasserkanal am Ende der Rutsche sehr wichtig. 

Wasserrutschen: Bitte mit Vorsicht genießen

Dass Wasserrutschen nicht ungefährlich sind, zeigen auch Warnungen wie diese der Versicherung "Arag": "Halten Sie sich an die auf Schildern vermerkten Regeln. Denn bei Zusammenstößen auf der Rutsche oder im Auffangbecken sind Brüche, Halswirbelverletzungen oder Gehirnerschütterungen nicht selten." Damit die Rutschpartie ein schönes Vergnügen bleibe, sei es zum Beispiel wichtig, nicht zusammen oder rückwärts zu rutschen. 

Diese Wasserrutsche ist für Frauen ausdrücklich gesperrt

Übrigens gibt es tatsächlich auch Wasserrutschen, die für Frauen aufgrund ihrer Anatomie ausdrücklich gesperrt sind, wie unter anderem "Business Insider" berichtet. Die Therme Erding im Münchner Umland hat demnach eine ihrer Wasserrutschen für Frauen gesperrt, weil sich in den Monaten nach der Eröffnung der Wasserrutsche, auf der Geschwindigkeiten bis zu 72 Kilometer pro Stunde möglich sind, mehrere Frauen verletzt hatten. Sie erlitten Verletzungen im Genitalbereich, bei manchen sollen starke Blutungen aufgetreten sein. Eine Frau habe sogar fast ihre Gebärfähigkeit verloren.

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Das Problem sei der hohe Druck, mit dem der Wasserstrahl auf diesen Rutschen auf den Körper treffe. Zwar wurden die Frauen dem Bericht zufolge darauf hingewiesen, dass sie "die Beine verschränken und zusammenpressen sollen". Doch wer nicht stark genug sei, könne sich trotzdem verletzen.

mh

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