DAS soll David Garrett von seiner Ex-Freundin verlangt haben?

Es beginnt wie im Märchen und endet wie im Albtraum: Die Beziehung zwischen David Garrett und einem Ex-Pornosternchen beschäftigt vermutlich bald die US-Gerichte.

Es begann wie im Märchen: Einsamer Superstar bestellt sich ein Escort-Girl zum Reden und Essen in seine New Yorker Wohnung. Es bleibt nicht bei der gemeinsamen Nahrungsaufnahme, die beiden verlieben sich und werden ein Paar. Ein Happy End, wie wir es eigentlich nur aus Hollywood kennen.

Die Geschichte ist wahr, das Happy End allerdings trügerisch. Es geht um Sex, Lügen und Tonbandaufnahmen und das Ende einer Liebe vor Gericht. Berühmter Musiker gegen Pornodarstellerin.

Der Geiger und die Escort-Lady

Laut Aussage des Stargeigers David Garret hat er Ashley Youdan, Ex-Pornosternchen und Escort-Girl, 2014 in sein New Yorker Appartement bestellt.

Gegenüber "Welt.de" sagt er: „Ich hatte Ashley Ende 2014 in New York als Escort-Dame gebucht, so habe ich sie kennengelernt. Ich hatte damals gerade eine lange Tournee hinter mir, hatte viel gearbeitet. Ich fühlte mich an dem Abend einsam und hatte dann einen seriösen Escortservice angerufen. Und ... habe sie bestellt. Allerdings in diesem Fall nicht für ..., na ja, das interessiert ja auch keinen.“

Was folgt, ist der Traumteil der Geschichte: Garrett bittet die Porno-Darstellerin, ihren Beruf aufzugeben. Gemeinsame Wohnung in New York, gemeinsame Ausflüge im Privatjet folgen. Garrett kauft Ashley einen Ring, man spricht von Verlobung und Heirat, Besuch bei den Schwiegereltern inklusive. Doch dann kommt es zum Bruch. Im Februar 2016 habe man sich einvernehmlich getrennt und sogar eine Art finanzielle Einigung für die nächsten drei Jahre erreicht, so Garrett.

Youdan freilich sieht das Ganze ein wenig anders. Zu Beginn der Beziehung sei alles in Ordnung gewesen. Aber dann habe Garret zunehmend Dinge von ihr gefordert, die sie und ihr Anwalt in den Gerichtsakten als „abseitige Sexpraktiken“ bezeichneten.

Schwere Vorwürfe

Garrett soll vorgeschlagen haben, eine Sex-Sklavin im Appartement zu halten. Außerdem habe der Musiker sie gezwungen, sein Urin zu trinken. Bei Sado-Maso-Spielen sei sie außerdem immer wieder verletzt worden. Auch Drogen seien im Spiel gewesen.

Als Beweis will die 28-Jährige Fotomaterial und Tonbandaufnahmen mit intimen Gesprächen der beiden besitzen und damit ihre Anschuldigungen beweisen. Das geht angeblich aus den Gerichtsakten hervor, die von der "New York Post"zitiert werden. Als Entschädigung will Youna zwölf Millionen Dollar.

David Garret streitet die Anschuldigungen rigoros ab. Seine Ex-Freundin würde ihn erpressen. Die Einigung, die man nach dem Ende der Beziehung getroffen habe, sei immer weiter in die Höhe getrieben worden. Die jetzigen Anschuldigungen seien der vorläufige Höhepunkt in dem Streit, so Garrett.

Fest steht bislang nur: Im kommenden Herbst geht Garrett wieder auf Tournee – "Explosive" heißt das neue Bühnenprogramm des Ausnahme-Violinisten.

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