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"Mir ist die Brustmilch für mein Baby ausgegangen" – verzweifelte Mutter ruft Polizei

USA: Mutter geht Brustmilch aus – da hilft ihr die Polizei - Mutter hält weinendes Baby
© Halfpoint / Shutterstock
Wenn ein Baby Hunger hat, hat es Hunger. Als Mama muss man da manchmal verzweifelte Maßnahmen ergreifen – so wie diese Mutter, die die Polizei um Hilfe bat.

"Entschuldigen Sie bitte, ich brauche bitte Hilfe. Mir ist die Brustmilch für mein Baby ausgegangen und ich kann mein sechs Wochen altes Baby nicht stillen. Können Sie mir bitte helfen?" Etwa so muss der Anruf von Shannon Bird gelautet haben, als sie mitten in der Nacht bei der Polizei anrief, um die Beamten um Hilfe zu bitten. 

"So etwas ist mir noch nie passiert"

Aus heiterem Himmel konnte die Mutter aus dem Ort Alpine in den USA ihr Baby nicht mehr stillen – was für ein Albtraum! Shannons Ehemann befand sich zu diesem Zeitpunkt außer Haus und Shannon war alleine mit ihren fünf Kindern, wovon eines der älteren auch noch ein gebrochenes Bein hatte.

"Ich habe Nachbarn angerufen, aber niemand hat reagiert", erzählt die Mutter in einem Interview. "Meine Milch ist einfach so vertrocknet. Das ist mein fünftes Kind und so etwas ist mir noch nie passiert".

Zum Glück erwiesen sich die Polizisten als sehr hilfsbereit. Sie fuhren kurzerhand zum nächsten Supermarkt und besorgten Milch für die verzweifelte Mutter und ihr Baby – allerdings kauften die Beamten zuerst klassische Kuhmilch. Damit konnte das kleine Baby leider nichts anfangen …

Doch nachdem die Polizisten realisiert hatten, dass das Kind noch so klein war, fuhren sie erneut los, um die passende Säuglingsnahrung zu besorgen.

Ein niedliches Foto - mit einem wichtigen Warnsignal für die Eltern.
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"Das hat meine Frau auch benutzt"

Auf den Tonaufnahmen der Beamten ist zu hören, wie einer von ihnen bei der Übergabe des Milchpulvers sagt: "Dieses Pulver hat meine Frau auch benutzt, als unsere Tochter noch ganz klein war, hoffentlich kommt ihre Kleine damit zurecht". Geld für die Babynahrung wollten die Polizisten nicht haben.

Was für eine liebe Hilfe! Fanden die Chefs der Polizisten übrigens auch und posteten die Story stolz auf der Facebook-Seite der Polizei. Dazu schrieben die Chefs: "Wir sind so stolz darauf, mit wie viel Hingabe unsere Polizisten ihre Pflicht erfüllen".

mh

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