Vater schreibt Brief an jüngeres Ich: "Sie trug das Baby 9 Monate in sich – trag du es die nächsten neun!"

Was würdest du deinem jüngeren Ich sagen wollen? Diese Frage hat sich ein Vater gestellt. Und seine Antworten sollte jeder werdende Papa gelesen haben, finden wir.

Für manche Menschen sind gemeinsame Kinder das Puzzle-Stück, das ihr Glück komplett macht. Für fast alle Paare sind sie aber auch eine Beziehungsprobe. Denn das neue Familienmitglied erfordert viel Zeit, Geduld und Liebe. Die ersten Monate nach der Geburt sind daher nicht immer leicht.

5 Ratschläge an werdende Väter

Kleinkind stürmt Bühne

Man wächst in die Rolle der Eltern hinein – viele Dinge hätte man vorher gerne gewusst. Die weiß man aber erst im Nachhinein. Es sei denn man liest den offenen Brief von Unternehmer Ted Gonder. Der 29-Jährige ist Vater dreier Söhne. In einem Facebook-Beitrag erinnert er sich an sein kinderloses 24-jähriges Ich – und schreibt nieder, was er diesem heute gerne sagen würde, um seiner Frau die beste Unterstützung zu sein.

I'm now 29 and have 3 kids with my wife Franziska who carried and birthed them all like a pro. Here's what I would tell...

Gepostet von Ted Gonder am Mittwoch, 18. September 2019


Deine Frau trug das Baby 9 Monate IN ihrem Bauch. Also trägst du das Baby neun Monate bei jeder Gelegenheit AUF dem Bauch

Mit diesem Ratschlag beginnt der Brief. Zu jedem Tipp hält Ted auch eine Erklärung bereit: Das Tragen des Babys würde zum Beispiel nicht nur der Frau Erholung bieten, sondern auch die eigene Vater-Kind-Bindung stärken.

Deine Frau stillt und – neben schön und erfüllend – ist es anstrengend. Also wechselst du JEDE Windel, die du kannst. 

Windeln wechseln gehört unter Eltern gerne zu der unliebsamen Aufgabe, die sich gegenseitig zugeschoben wird – dabei kann Ted Entwarnung geben: "Du kommst schnell über den Ekel hinweg." Außerdem greift das eigenständige Übernehmen der Aufgabe einem gravierenden Problem vor: Dass die Beziehung und ihre Zuständigkeiten nicht aus dem Gleichgewicht geraten. Damit kämpfen viele Paare, wie Ted weiß, und er gibt anderen Vätern noch gleich eine Motivation mit: Während sich andere Frauen über ihre Ehemänner beschweren, wird die eigene nur schwärmen ... Recht hat er!

Koche ihr jeden Morgen entkoffeinierten Kaffee

Nach einer langen Nacht nehmen wir zwar auch Koffein, aber doch, jede Art der schwarzen, warmen Brühe kann einen müden Morgen erleichtern! Hinter diesem Ratschlag steckt vor allem eine kleine Wertschätzung. 

Sag ihr dass sie wunderschön ist und hilf ihr, es selbst zu sehen, wenn sie ihrem Körper besonders selbstkritisch und hoffnungslos gegenüber steht.

Ted scheint seine Frau gut zu kennen. Er weiß, dass eine Schwangerschaft nicht spurlos an einem Körper vorbeigeht und viele Mütter damit kämpfen – dabei sieht er diese Narben als Beweis ihrer Superkraft. "Sie hat buchstäblich ihre Organe umhergeschoben und 20 Kilo zugenommen, um dir ein Kind zu schenken", schreibt der Vater und erwärmt damit ein wenig unser Herz.

Hormone sind verrückt, vor und nach der Geburt. Sie wird nicht jeden Tag sie selbst sein. (...) Denk dran, du bist der Fels, der sie da durch bringt,  also sei stark.

Ja, Hormone können fies sein, das weiß jede Frau, ob Mutter oder nicht. Sie verändern, sie beherrschen uns und ja, manchmal bringen sie das Schlimmste in uns hervor – einen Partner an seiner Seite zu wissen, der Verständnis zeigt und uns Liebe schenkt, wenn wir sie gar nicht verdient haben, hilft – diese Erfahrung hat auch Ted gemacht.

Nun ruft der Vater übrigens dazu auf, die Botschaften an werdende Papas zu teilen. Und wir sagen nur: Danke! 

Und wo wir gerade schon am Schwärmen sind: Diese Fotos von Papa-Momenten und Männern bei der Geburt gehen uns wirklich ans Herz!

mjd
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