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Ehrlicher geht's kaum: Verzweifelter Ehemann dokumentiert Ikea-Trip


Wenn der Ehemann nach Hause kommt und gesagt bekommt: "Schatz, wir müssen heute zu Ikea", dann weiß er genau, was auf ihn zukommt. Was dabei wirklich in ihm vorgeht, beschreibt dieser Mann auf seinem Ikea-Trip. 

Das Wochenende steht vor der Tür, also auf zu Ikea – hier findet man einfach immer was, oder? Dieser Mann hat sich wohl die Frage aller Fragen gestellt, als seine Frau mit ihm einen Einkaufstrip zum schwedischem Möbelhaus plante.

Auf zu Ikea: Aber warum sind wir eigentlich da?

Mit seinem Handy dokumentierte er sein Ikea-Mysterium und wir haben immensen Spaß dabei. "Wir sind da. Unserer Wohnung ist möbliert. Ich weiß nicht, warum wir hierher zurückkommen“, so der brave Ehemann Nathanael Showalter zu Beginn.

"Teilweise wohl wegen des Mittagessens." 

"Ich habe mich mit fruchtiger lila Sauce bekleckert. Wie immer, wird das wohl Flecken geben. Auf Facebook rät mir meine Tante, heißes Wasser auf den Fleck zu gießen. Sie empfiehlt zudem, die Hose vorher auszuziehen." 

"Es gibt keine Anleitung, wo ich mein Tablett abstellen soll. Ich habe es hier gelassen. Hoffe, es wird keine Unannehmlichkeiten bereiten." 

"Vielleicht sind wir für Stauraum-Lösungen hier. Meine Frau meint: 'Vielleicht, wenn wir acht Kinder haben.' Wir haben kein einziges Kind. Wir gehen weiter." 

"Wir schauen uns Kerzen an. Wir haben viele Kerzen. Wir haben unsere aktuellen Kerzen bei Ikea gekauft. Diese sind etwas anders." 

"Sie hat gefragt, wie ich diese Aufbewahrungsmöglichkeit finde. Ich sagte: 'Dafür haben wir keinen Platz.' Es war offenbar die falsche Antwort." 

"Wir scheinen wegen eines Spiegels hier zu sein. Ich fange an, mich an ein Gespräch zu erinnern, wo sie so etwas erwähnte." 

"Das ist kein Spiegel. Der Zweck unseres Besuchs bleibt so geheimnisvoll wie die kleinen Punkte über den Vokalen auf den Etiketten." 

"Meine Frau ist von ausgestopften Ratten angetan. Nicht, dass mich das alarmieren oder überraschen würde. Aber ich bin überrascht, dass man die Ratten so auffällig ausstellt. Komische Marketingwahl.“ 

"Sie kommentiert die Robustheit dieser Löffel. Unsere anderen Messlöffel scheinen mir nicht gerade instabil zu sein." 

"Noch mehr Stoffratten. Ich glaube langsam, dass sie in der schwedischen Kultur eine grosse Rolle spielen." 

"'HIER kauft man Servietten', beteuert sie. Ich stimme zu, denn ganz offensichtlich hat sie recht." 

"'Bereit?', fragt sie. Ich sage ja, aber ich bin mir nicht sicher, worauf sie sich bezieht." 

"'Das wäre wirklich hübsch', sagt meine Frau. Ich drücke meine Unschlüssigkeit darüber aus, das Bild irgendeiner Frau an meine Wand zu hängen. Aber sie sprach vom Bilderrahmen. Ich bewege mich auf dünnem Eis." 

"'Was ist das überhaupt?", fragt meine Frau. Das Etikett gibt keine Antwort." 

"Meine Frau sagt, diese erinnern sie an Baobab-Bäume. Ich erinnere sie geduldig daran, dass diese Dutzende Meter hoch sind. Ihre Netzhaut wird sich noch lösen, wenn sie so mit ihren Augen rollt." 

"Sie hat mich erwischt." 

Schu

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