Warum du nie ein Zopfgummi am Arm tragen solltest

Trägst du gerade ein Zopfgummi am Arm? Nach Lisa McLennans Geschichte wirst du es schnell abnehmen. Denn die Frau erlitt durch das Haarband eine dauerhafte Nervenschädigung.

Schau dich einmal um: Wie viele Menschen in deiner Umgebung tragen ein Zopfgummi am Handgelenk? Ohne ein Haarband am Arm verlassen manche Langhaarige das Haus gar nicht mehr. Schließlich weiß man nie, was der Tag bringt – mit einem Zopfgummi ist man für eine spontane Sporteinheit oder eine plötzliche Windböe gewappnet. Ein Griff zur Hand und schon werden die Haare nach hinten gebunden. Praktisch ist das Zopfgummi-Armband, keine Frage. Und gefährlich, wie die Geschichte von Lisa McLennan aus Kanada zeigt.

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Karpaltunnelsyndrom durch Zopfgummi

Lisa ist 47 Jahre alt. 30 Jahre ihres Lebens trug die vierfache Mutter ein Haargummi an ihrem Handgelenk, berichtete sie gegenüber Metro. Nachdem die Frau über immer stärkere Schmerzen und Taubheitsgefühle klagte, wurde Anfang des Jahres das Karpaltunnelsyndrom diagnostiziert.

Beim Karpaltunnelsyndrom handelt es sich um eine Verengung im Handgelenk, durch die ein stetiger Druck auf den Armnerv ausgeübt wird. Das Syndrom kann vielerlei Ursachen haben, wie Übergewicht, Verletzungen, Überlastungen – oder eben ein enges Haargummi. Lisa ist sich mittlerweile sicher, dass letzteres bei ihr das Syndrom auslöste. Daher möchte sie nun mit ihrer Geschichte warnen.

Ihre linke Hand bereitete Lisa stets mehr Probleme als die rechte. Dass sie die Ursache für ihre Schmerzen am Handgelenk trug, kam Lisa erst in den Sinn, als eine Verkäuferin darauf deutete – und ihr empfiehl, das Band abzunehmen.

Erst wollte Lisa der Frau nicht glauben. Doch dann berichtete diese, dass ein Neurologe sie selbst vor den Folgen des Zopfgummis warnte.

Wie kann ein Zopfgummi schaden?

Durch den Gummizug wird ein permanenter Druck auf das Handgelenk ausgeübt. An dieser Körperstelle liegen die Nerven dicht an der Oberfläche. Durchblutungsstörungen und Entzündungen können die Folge sein. Schlimmstenfalls wird der Nerv irreversibel geschädigt.

Jetzt trägt Lisa eine Schiene. Sie selbst muss mit dem Karpaltunnelsyndrom leben. Nur Kortison oder eine Operation können die Schmerzen lindern. Ein Haarband trägt sie nicht mehr am Arm. Das empfiehlt sie auch anderen Menschen: "Macht es nicht, ob es jetzt gerade Probleme bereitet oder nicht, es ist ein einfacher, proaktiver Weg, um dich später vor Schmerzen zu schützen“, rät Lisa.

Wer ab und an Zopfgummis am Arm trägt, muss sich nicht gleich sorgen. Manchen Müttern hilft ein Haargummi-Trick sogar bei der Erziehung. Darauf muss man nicht verzichten, allerdings sollte man stets darauf achten, dass das Haarband locker am Arm liegt und nicht einschnürt.

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mjd
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