Zweijähriger ist sterbenskrank: "Weihnachtsmann" rauscht ins Hospiz für sein letztes Fest ♥️

"Jedes Kind verdient es, den Zauber von Weihnachten zu erleben": Weil der kleine Miles aus Utah, USA, sterbenskrank ist, zog dieser Weihnachtsmann seinen Besuch bei ihm vor…

Yesterday, without hesitation and with last-minute coordination, Santa went to visit one of our family's whose son...

Gepostet von Secret Sleigh Project am Mittwoch, 6. Dezember 2017

Miles Agnew sitzt auf dem Schoß des Weihnachtsmannes, den Kopf angelehnt, die Augen geschlossen. Ein friedliches Bild, möchte man meinen. Allerdings eines, hinter dem eine traurige Geschichte steckt – und ein mitfühlender "Weihnachtsmann", der sich in Windeseile auf den "Schlitten" schwang, um dem kleinen Miles ein letztes Weihnachten zu ermöglichen.

Denn Miles ist krank. Sterbenskrank. Seit seiner Geburt leidet der Junge unter anderem an Kinderlähmung, Epilepsie und Sehstörungen. Als er drei Monate alt war, adoptierten ihn die Agnews. Die Familie aus Salt Lake City, Utah, hat bereits zwei Kinder an genetische Krankheiten verloren, zwei gesunde Kinder (elf und 13 Jahre) leben noch bei den Eltern.

Dieser "Weihnachtsmann" kennt das Schicksal

Seit einigen Monaten ist Miles nun in einem Hospiz untergebracht. Vor einigen Tagen plötzlich die schlechte Nachricht: Sein Zustand verschlimmerte sich drastisch. Den Kleinen aus dem Hospiz zu bringen, damit er einen Weihnachtsmann treffen kann? Unmöglich. Mama Michelle wandte sich an das "Secret Sleigh Project" – eine Initiative, die "Weihnachtsmänner" an kranke Kinder vermittelt. Und ihr Wunsch wurde erhört.

Jerry Bodily, in diesem Fall der "Weihnachtsmann", kennt die Situation der Familie. Auch seine Stieftochter lag einst im Sterben, erzählt der ältere Mann mit Rauschebart "ABC News". "Ich war sprachlos vor Rührung", sagt Bodily über den Moment mit Miles, "und ich hatte Tränen in den Augen, aber dafür hat die Familie nun diese Erinnerung."

"Sein Herz fühlte den Moment und die Magie"

Ein ganz normales Weihnachten, wie auch andere Kinder es erleben – das habe sie sich für Miles und die Agnews gewünscht, schreibt Sarah Porillo auf Facebook. Die Gründerin des "Secret Sleigh Projects" machte die Begegnung möglich. "Ich wollte etwas Schönes zum Erinnern, nicht nur für ihn, sondern für die ganze Familie. Vielleicht denken manche, er hat das gar nicht mitbekommen oder nicht wahrgenommen, aber selbst mit seinen geschlossenen Äuglein hat sein Herz den Moment und die Magie gefühlt."

Die Familie des kleinen Miles zeigte sich unendlich dankbar über den Besuch. Sie habe nicht damit gerechnet, dass es ein "Santa Claus" zu ihnen schaffen würde, erst recht nicht bei Miles' Verfassung, berichtet Mama Michelle. Die Aktion sei alles andere als selbstverständlich: "Es war etwas ganz Besonderes für unsere Familie."

"With the turn in Miles' health and trying to make more memories as quickly as we can we didn’t think we would be able to do our Santa visit."

Gepostet von ABC News am Donnerstag, 7. Dezember 2017
kia
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