Claudia Emmanuela Santoso: So geht es für die "The Voice"-Gewinnerin weiter

Claudia Emmanuela Santoso ist die "The Voice of Germany"-Gewinnerin 2019. So geht es für die 19-Jährige nach ihrem Sieg weiter.

Claudia Emmanuela Santoso (19, "Goodbye") hat die neunte Staffel der Musikshow "The Voice of Germany" gewonnen. Die gebürtige Indonesierin absolviert in München gerade ein vorbereitendes Jahr, um später in Deutschland Musik studieren zu können. Ob sich das Studium mit ihrer angestrebten Karriere vereinbaren lässt und ob Santoso nach ihrem Sieg in Deutschland bleiben wird, erzählt die Sängerin im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

Wie geht es Ihnen nach Ihrem Sieg bei "The Voice of Germany"?

Claudia Emmanuela Santoso: Ich bin total glücklich und sprachlos. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich "The Voice of Germany" 2019 bin.

Es war ja ein sehr deutliches Ergebnis. Hatten Sie damit gerechnet?

Santoso: Nein hatte ich nicht. Ich bin einfach sehr glücklich. Das ist ein sehr großes Kompliment für mich.

Sie haben gemeinsam mit Ihrem Coach Alice Merton als erstes Frauenteam bei "The Voice of Germany" gewonnen. Was bedeutet das für Sie?

Santoso: Das bedeutet mir sehr viel und Alice auch. Wir haben so viel geübt und fleißig geprobt. Ich bin sehr dankbar, Alice als Coach gehabt zu haben.

Haben Sie ein musikalisches Vorbild?

Santoso: Ich liebe Ariana Grande und Mariah Carey. Sie haben einen großen Stimmumfang und ich mag ihre Musik sehr.

Sie haben im Finale mit Freya Ridings zusammen ihren Song "Castles" gesungen. Wie war es, zusammen mit einem solchen Star auf der Bühne zu stehen?

Santoso: Sie war so süß und hat mich unterstützt. Sie hat sogar gesagt, dass sie nervös war - genauso wie ich.

Alice Merton hat für Sie den Song "Goodbye" geschrieben. Wovon handelt der Song?

Santoso: Der Song ist meine Geschichte. Es geht um meine Familie und Freunde. Ich musste ihnen "Goodbye" sagen, als ich nach Deutschland gekommen bin. Das war sehr emotional und ich denke, dass der Song das gut zum Ausdruck bringt.

Alice Merton und Sie waren beim Auftritt auch beide zu Tränen gerührt. Wie war es, diesen emotionalen Song im Finale zu singen?

Santoso: Das war wunderschön. Aber es war auch eine Herausforderung, weil ich den Song vor meiner Familie im Publikum singen musste. Meine Familie mag den Song auch sehr und nach dem Finale, als die Kameras aus waren, haben sie ihn sogar angestimmt.

Ihre Familie ist extra für die Finalshow nach Deutschland gekommen?

Santoso: Meine Familie kam schon in der letzten Woche. Meine Mama hat die ganze Woche für mich gekocht. Das war dann natürlich schon eine Motivation. Meine Familie hatte auch nicht geglaubt, dass ich "The Voice of Germany" werden würde. Sie sind sprachlos. Die Konkurrenz war sehr stark.

Morgen haben Sie auch noch eine Prüfung in der Uni. Wie haben Sie die Zeit gefunden, sich darauf vorzubereiten?

Santoso: Ich habe schon einiges vorbereitet und werde auch heute im Zug nach München noch einiges lernen.

Möchten Sie denn weiter studieren?

Santoso: Auf jeden Fall. Ich möchte mein Studium hier abschließen.

Wann geht es für Sie wieder nach Indonesien?

Santoso: Nächstes Jahr werde ich meine Familie dort besuchen, aber ich bleibe vorerst in Deutschland, um Studium und Karriere voranzutreiben.

Auf was freuen Sie sich jetzt nach Ihrem Sieg am meisten?

Santoso: Schlafen! Und ich freue mich darauf, Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Wir reden über viele Sachen. Ich freue mich aber auch auf die Uni, auf die Klausuren, auf meine Freunde und die kommende Tour im Dezember. Auf die vielen Städte während der Tour! Seit ich in Deutschland bin, war ich noch nie in so vielen verschiedenen Städten. Ich freue mich, zusammen mit den fünf anderen Talenten auf der Bühne zu stehen. Und ich freue mich auf das Publikum!

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Santoso: Ich wünsche mir eine große Karriere. Ich möchte Musik zu meinem Beruf machen und noch viele Leute kennenlernen. Ich möchte aber auf jeden Fall mein Studium abschließen, das lässt sich auch gut mit einer Karriere vereinbaren. Gerne würde ich als Sängerin und Künstlerin auf der Bühne stehen, aber mich interessiert auch der akademische Weg. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, hinterher auch als Vocalcoach zu arbeiten. Wenn alles gut geht, kommt im nächsten Jahr auch ein Album.

SpotOnNews
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