VG-Wort Pixel

Corona-Datenspende: App des RKI bittet um freiwillige Symptom-Erfassung

Mit der "Corona-Datenspende"-App erhofft sich das Robert Koch-Institut wichtige Erkenntnisse im Kampf gegen das Virus.
Mit der "Corona-Datenspende"-App erhofft sich das Robert Koch-Institut wichtige Erkenntnisse im Kampf gegen das Virus.
© Alina Troeva/Shutterstock.com
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie bittet das Robert Koch-Institut per hauseigener App "Corona-Datenspende" nun um freiwillige Auskünfte.

Die gemeldeten Corona-Fälle sind in Deutschland inzwischen auf über 100.000 angestiegen. Jedoch dürfte die Dunkelziffer noch deutlich höher sein. Um so viele Menschen wie möglich mit typischen Corona-Symptomen zu erfassen, bittet das Robert Koch-Institut (RKI) in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung nun um freiwillige Auskünfte. Über die kostenlose App "Corona-Datenspende" sind die User angehalten, neben ihrer Postleitzahl auch ihr gesundheitliches Befinden anzugeben, etwa Körpertemperatur oder Herzfrequenz, heißt es auf der Homepage des RKI.

"Ihr Beitrag gegen Corona"

Weitere abgefragte Daten sind das Geschlecht sowie das "Alter in 5-Jahres-, das Gewicht in 5-Kilo- und die Körpergröße in 5-cm-Schritten." Sämtliche Angaben seien "freiwillig und pseudonymisiert." Die Daten werden zudem "ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet", heißt es weiter. Auf diese Weise soll die App potenzielle Symptome einer Corona-Erkrankung erkennen können. User können sich auf einer regelmäßig aktualisierten Karte auch anzeigen lassen, wie es im Gebiet ihrer jeweiligen Postleitzahl mit Corona-Verdachtsfällen aussieht.

Das Institut legt aber Wert darauf zu betonen, dass es sich bei der App um keinen Corona-Test handelt: "Die Nutzer selbst werden nicht über eine mögliche Infektion informiert." Als Appell an die deutschen Bundesbürger heißt es am Ende der Ankündigung: "Hände waschen, Abstand halten, Daten spenden - Ihr Beitrag gegen Corona."

SpotOnNews

Mehr zum Thema