Corona-Fall beim Veranstalter: Muss der ESC womöglich abgesagt werden?

Ein Mitarbeiter der Europäischen Rundfunkunion hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das bestätigt der Veranstalter des ESC nun.

Die Verbreitung des Coronavirus könnte womöglich auch eine Absage oder Verschiebung des Eurovision Song Contest zur Folge haben. Die Europäische Rundfunkunion (EBU), der Veranstalter des ESC, hat dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) bestätigt, dass ein Mitarbeiter positiv auf den Erreger getestet worden ist. Es ist allerdings nicht bekannt, ob der Mann an der Vorbereitung des Gesangswettbewerbs beteiligt war.

"Wir können bestätigen, dass ein Mitarbeiter der EBU nach der Rückkehr aus Norditalien Anfang letzter Woche positiv auf Covid-19 getestet wurde", heißt es in dem Bericht. Weitere Kollegen, die in engem Kontakt zu dem Mitarbeiter standen, seien zudem in Quarantäne und dürften ihr Haus nicht verlassen. Die kantonale Gesundheitsbehörde in Genf habe es demnach nicht für nötig befunden, die EBU zu schließen. "Als Vorsichtsmaßnahme haben wir jedoch empfohlen, dass alle nicht operativen Mitarbeiter bis zum 13. März von zu Hause aus arbeiten, um die Risiken zu minimieren.

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Noch zu früh

Ob eine Verschiebung oder gar Absage der Veranstaltung tatsächlich notwendig sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Zuletzt erklärte die EBU laut dem Bericht vor wenigen Tagen: "Wir beobachten die Entwicklung sehr genau. [...] Wir haben im Blick, was in ganz Europa passiert, und prüfen mehrere mögliche Szenarien."

Sollte der Wettbewerb stattfinden, wird der Newcomer Ben Dolic (22) Deutschland am 16. Mai in Rotterdam vertreten. Mit dem dazugehörigen Musikvideo zu seinem ESC-Song "Violent Thing" kann der Sänger bei YouTube mittlerweile mehr als eine Million Abrufe verbuchen.

SpotOnNews
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