Coronavirus: Darauf müssen China-Urlauber jetzt achten

Das neue Coronavirus breitet sich weiter aus. Fluggesellschaften streichen ihre Verbindungen von und nach China. Das müssen Reisende wissen.

Nach der Ausbreitung des Coronavirus in China und Deutschland ziehen Reiseveranstalter und Fluggesellschaften die Reißleine. Flüge werden gestrichen, Trips umgebucht oder gleich ganz storniert. Doch wie ernst ist die Lage wirklich? Das Auswärtige Amt warnt vor bestimmten Reisen.

Seit Dezember 2019 sind in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei etliche Coronavirus-Fälle aufgetreten. Zwar schätzte das Auswärtige Amt das Risiko für deutsche Reisende in Wuhan zunächst als "moderat" ein. Dennoch wird nun ausdrücklich vor Reisen in die Provinz Hubei gewarnt. Wer sich bereits an Ort und Stelle befindet, muss mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Auf der Seite heißt es:

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"Die chinesischen Behörden haben seit 23. Januar 2020 Reisebeschränkungen für Wuhan und andere Städte der Provinz Hubei erlassen. Eine Ausreise mit Zug, Flug, Bus oder Fähre ist derzeit nicht möglich. Auch andere Provinzen Chinas haben Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit unterschiedlichen Ausmaßes verhängt. Davon kann zunehmend auch der Fernreiseverkehr betroffen sein. Aufenthalte in China können sich auf Einreisemöglichkeiten in andere Länder auswirken, bei den USA z.B. bei Aufenthalten innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise."

Diese Rechte haben Urlauber

Die Lufthansa und einige andere Fluggesellschaften wie British Airways haben ihre Flüge von und nach China eingestellt, vorläufig bis 9. Februar. Hongkong wird weiter angeflogen. Individualreisende erhalten ihr Geld zurück, wenn ihr Flug gestrichen wurde. Wer aus Furcht vor Ansteckung derzeit nicht nach Hongkong möchte, muss die Stornokosten selbst tragen. Denn: Das Auswärtige Amt hat lediglich für die Provinz Hubei eine Reisewarnung ausgesprochen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden sich in der Krisenvorsorgeliste zu registrieren und nicht notwendige Reisen nach China zu verschieben. Auch eine Impfung gegen Influenza hält die Behörde für sinnvoll. Denn eine Influenza-Impfung könne zur Vermeidung unnötiger Verdachtsfälle beitragen, heißt es auf der Seite.

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