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Coronavirus: Hollywood-Studios planen Einrichtung von Strategie-Teams

Unter anderem betroffen von der Ausbreitung des Coronavirus: der neue James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" mit Daniel Craig
Unter anderem betroffen von der Ausbreitung des Coronavirus: der neue James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" mit Daniel Craig
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Durch die Ausbreitung des Coronavirus drohen der globalen Filmbranche Hollywood große Verluste - z.B. wegen abgesagter Filmpremieren.

Die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus gehen auch an der Filmbranche in Hollywood nicht spurlos vorbei. Wegen zu hoher Risiken und Bedenken hatte man kürzlich erst die Pressetour für den kommenden James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" in China absagen müssen. Weil die Studios nun herbe Verluste für große Film-Präsentationen und Werbekampagnen kommen sehen, wollen sie entsprechende Maßnahmen zur besseren Bewältigung ergreifen. Dazu sollen unter anderem bestimmte Strategie-Teams dienen, wie das Branchenblatt "Variety" vermeldet.

Betroffen sind vor allem Länder wie China, Japan und Südkorea. In China wurden beispielsweise die Premieren für Disneys Fantasy-Realverfilmung "Mulan" sowie den letzten Bond-Streifen mit Daniel Craig als 007 abgesagt, was den Machern immense Verluste in Millionenhöhe an den Kinokassen bescheren dürfte. Das könnte auch Länder wie Italien betreffen, wo die jüngsten Fälle mit Infektionen innerhalb Europas für Schlagzeilen sorgten.

Strategie-Teams als Krisenmanagement

Laut "Variety" wollen viele der großen Hollywood-Studios jetzt reagieren und mit Strategie-Teams, die sich aus Mitgliedern ihrer Produktions-, Marketing-, Finanz- und Personalabteilungen zusammensetzen. Sie sollen die potenziellen Auswirkungen der Krankheit beurteilen. Dabei gehe es auch darum, betroffenes Personal vor möglichen Risiken in den Gefahrenländern zu bewahren. Weiterhin gedenke man, größere Veröffentlichungen von Filmen und Shows zu verschieben, um weitere Verluste zu vermeiden.

SpotOnNews

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