David Lynch: Zerstört dieses Trump-Lob seine Karriere?

David Lynch hat sich zu Donald Trump geäußert - und auch nette Worte über ihn gefunden. Davon ist Trump natürlich begeistert.

Donald Trump (72) ist offenbar begeistert von David Lynch (72, "Twin Peaks"). Der Regisseur hatte in einem "Guardian"-Interview gemutmaßt, Trump könne "als einer der größten Präsidenten" Amerikas in die Geschichte eingehen. Trump teilte daraufhin auf Twitter einen Link zur rechtspopulistischen Website Breitbart, die ebenfalls über die Worte des Filmemachers berichtete. Zudem erklärte Trump bei einer Rede scherzhaft Lynchs Hollywood-Karriere "offiziell als beendet" - schließlich ist es dort nicht gerade angesagt, sich positiv über den Präsidenten zu äußern.

Dabei scheint Lynch in dem "Guardian"-Interview eher unentschlossen zu sein, was seine Einstellung zu Trump betrifft. Der 72-Jährige sagte darin über Trump: "Er könnte als einer der größten Präsidenten in die Geschichte eingehen", weil er das System so sehr auseinandergerissen habe: "Niemand ist in der Lage, diesem Typ auf eine intelligente Weise entgegenzutreten." Der Regisseur denke laut der Zeitung zudem, dass Trump selbst nicht wirklich einen guten Job mache, er schaffe aber Platz für andere Außenstehende, die das vielleicht könnten: "Unsere so genannten Führer können das Land nicht voranbringen, können nichts erreichen. Sie sind wie Kinder. Trump hat das alles gezeigt."

Die Haare sind "das Beste" an Trump

Bei einer Wahlkampf-Veranstaltung in South Carolina zitierte Trump aus dem "Breitbart"-Artikel über Lynchs Interview, in dem die Passage über Trumps "nicht so gute" Amtsführung fehlt, und scherzte: "Natürlich ist seine Karriere in Hollywood nun zu Ende." Einmal bei der Entertainment-Industrie angelangt, nahm Trump sich während seiner Rede laut US-Medienberichten auch noch einmal Jimmy Fallon (43), Moderator der Late-Night-Sendung "The Tonight Show", vor. Der hatte zuletzt bedauert, dass er in seiner berühmten "Haar Sendung" Trumps Frisur zerzaust hatte. "Er war so enttäuscht, herauszufinden, dass sie echt waren", erklärte Trump in seiner Rede nun zu Fallon und seinen Haaren.

"Das ist eines der großartigen Dinge, die ich habe", schwärmt der US-Präsident über seine Haarpracht. "Jeder hat gesagt, dass meine Haare unecht seien, es wären nicht meine Haare, ich trage ein Haarteil." Nachdem er in Regenstürmen und bei Windböen abgelichtet worden sei, verstummten diese Leute nun, so der US-Präsident. Sein eindringlicher Rat an alle Toupetträger: "Wenn es nicht deine Haare sind, gehe nicht in den Wahlkampf, macht das nicht, Leute."

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