Deutschland sucht den Superstar 2020: Diese Aufreger brachte die 17. Staffel mit sich

"Deutschland sucht den Superstar" feiert am 04. April sein großes Finale. Die 17. Staffel der RTL-Castingshow sorgte für einige Aufreger.

Für Chiara D'Amico (18), Joshua Tappe (25), Paulina Wagner (22) und Ramon Kaselowsky (26) geht es am Samstag, 04. April (20:15 Uhr bei RTL und auf TVNow), um den diesjährigen "DSDS"-Sieg. Abseits der allwöchentlichen Performances der Kandidaten sorgte die RTL-Castingshow mit diesen Aufregern für Schlagzeilen.

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Kandidatin Kathrin Bibert geht (un-)freiwillig

Für ihre Fans war es ein Schock: Kathrin "Katja" Bibert musste kurz vor dem Einzug in die Kandidatenvilla und den anstehenden Liveshows das Format verlassen. Die Hamburgerin habe kurz vor dem Recall einen Management-Vertrag unterschrieben, was eine weitere Teilnahme ausschließen würde, gab RTL Anfang März bekannt. Bibert wollte dies nicht auf sich sitzen lassen: "Das ist gelogen. Ich bin sehr enttäuscht von 'DSDS' und RTL. Ich bin freiwillig ausgeschieden, weil ich eben unter keinem Vertrag stehen möchte, weder bei einem Management noch bei 'DSDS'", erklärte die 20-Jährige wenig später in ihrer Instagram Story.

Der Sender relativierte Biberts Aussagen, der Künstlervertrag liege dem "DSDS"-Team ebenso vor wie der unterschriebene "DSDS"-Vertrag. Bis heute steht Aussage gegen Aussage, an der Tatsache änderte sich jedoch nichts: Die Recall-Entscheidung im Landschaftspark Duisburg fand nur mit elf statt zwölf Kandidaten statt. Auch ein Juror sorgte selbst für sein Ende bei "DSDS".

Juror Xavier Naidoo rausgeworfen

Xavier Naidoo (48) sorgte mit einem Video aus dem Jahr 2018, das im Internet kursierte, für hitzige Diskussionen. In dem Clip singt er unter anderem über angebliche Gefahren, die von Migranten ausgehen. In einem Statement wies Naidoo daraufhin "Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit" von sich, "auch wenn er sich zuweilen emotional künstlerisch äußert." RTL gab sich nicht damit zufrieden. Xavier Naidoo sei auf das Angebot, seine missverständlichen und widersprüchlichen Aussagen plausibel zu erklären, bis heute nicht eingegangen", erklärte der Sender Mitte März auf Nachfrage von spot on news. Naidoo musste daraufhin seinen Jury-Posten räumen.

Anders als Bibert zeigte Naidoo für seinen Rauswurf allerdings Verständnis: "Ich denke, die müssen einfach nur tun, was sie tun müssen, um die Show weiterzumachen. Da kann man dann, glaube ich, mit so einer Meinung, die ich da vertrete, wahrscheinlich nicht so gut agieren", sagte der Sänger laut dem Medienmagazin "DWDL.de" in einem Video-Interview mit dem Journalisten und Rechtspopulisten Oliver Janich. Naidoo deutete zudem an, dass der Rauswurf Werbung für ein angekündigtes "patriotisches" Album sei. Er habe gewusst, "dass ich mit dem Album, das ich jetzt hier habe, auch ein Album habe - würde ich mal sagen - wo ich danach vielleicht nicht mehr die Chance bekomme, in so einer Show mitzumachen und deswegen habe ich die Chance wahrgenommen."

Florian Silbereisen wirft mit Unterhose

Für Naidoo musste schnell ein Nachfolger gefunden werden. In der zweiten Live-Show konnte Jury-Chef Dieter Bohlen (66) seinen Wunschersatz neben ihm begrüßen: Schlagerstar Florian Silbereisen (38) nahm auf dem "DSDS"-Stuhl Platz. Bereits bei seinem Debüt sorgte er für Lacher: Nachdem Kandidat Ramon den Schlagerklassiker "Rote Lippen soll man küssen" performt hatte, übergab Silbereisen ihm ein ganz besonderes Geschenk: seine gebrauchte, rote Glücksunterhose, die er dem verdutzten Ramon zuwarf. "Ich merke, dass hinter deiner coolen Fassade sehr viel Nervosität steckt. Sie ist frisch gewaschen. Zieh' sie an, die soll dir Glück bringen."

Corona-Maßnahmen beeinflussen Live-Shows

Ein großes Thema der Live-Shows: das Coronavirus. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, hat RTL bestimmte Sicherheitsvorkehrungen getroffen, die bis zum Ende der Staffel gelten. Zum einen finden die Auftritte der Kandidaten ohne Publikum und ohne Tänzer statt und die Talente verzichten auf gegenseitige Annäherungen wie Umarmungen nach ihren Auftritten. Zum anderen nimmt die Jury nicht am gewohnten Jury-Pult Platz. Dieter Bohlen, Oana Nechiti (32), Pietro Lombardi (27) und Neuzugang Florian Silbereisen sitzen stattdessen auf Sesseln nebeneinander.

Im Halbfinale machte sich die wochenlange Isolation von Familien und Freunden bei den Kandidaten bemerkbar: Die Mehrheit konnte ihre Tränen bei emotionalen Songs nicht zurückhalten. "Ich glaube, so viele Tränen haben wir hier noch nie gesehen", merkte Dieter Bohlen sogleich an. Wegen der Corona-Aufregung und Xavier Naidoos Rauswurf ging in den Live-Shows allerdings ein besonderes Comeback beinahe unter.

Alexander Klaws feiert Comeback

Der erste "DSDS"-Gewinner Alexander Klaws (36) kehrte als Moderator zu den Anfängen seiner Karriere zurück. "Ich habe bewiesen, dass ein 'DSDS'-Sieg keine Seifenblase ist, sondern ein Sprungbrett sein kann. Ich lebe seit 17 Jahren meinen Traum und bin noch längst nicht am Ende", erklärte der frischgebackene Zweifach-Vater und Musical-Star Mitte März spot on news im Interview. Dass er nun als Moderator auf die "DSDS"-Bühne zurückgekehrt sei und durch den Abend führe, sei "eine große und spannende Aufgabe, aber auch mindestens genauso emotional." Wen Klaws am Ende als "DSDS"-Sieger küren darf, wird sich am Samstagabend zeigen.

SpotOnNews
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