"Tonefit" aus "Die Höhle der Löwen": Wir haben den Fitness-Gürtel getestet

Bei einem Deal ging es in der letzten Folge der "Höhle der Löwen" noch einmal richtig heiß her. Die Wärmflasche "Troy" verspricht eine innovative Technik. Was kann das Produkt? Wir haben es getestet!

Die letzte Folge für das Jahr 2018 ist Geschichte! Staffelfinale bei "Die Höhle der Löwen" und die große Frage: Welcher Löwe schnappt sich den letzten Deal? Zur Stärkung gibt es gleich zu Beginn Fleisch.

Hinrich Carstensen ist in Eutin in Schleswig-Holstein aufgewachsen, seine Eltern züchten schottische Galloway-Rinder, zusammen mit Partnerin Lina-Louisa Kypke möchte er Fleisch zu etwas Besonderem machen und hat "EinStückLand" gegründet. Die Geschäftsidee: "Wir vermarkten auf einer Art Marktplatz ein Rind, bevor es geschlachtet wird." Zehn Prozent der Firmenanteile bieten die beiden für 100.000 Euro. "Löwen sind Fleischfresser", stellt Georg Kofler (61) fest und lässt sich ein Stück Probe-Salami schmecken, Ralf Dümmel (51) sichert sich gleich zwei Wurstscheiben. Das Produkt schmeckt - und der Deal?

Dagmar Wöhrl (64) bestellt kein Fleisch online, will ihrem Metzger nicht untreu werden, Frank Thelen (42), Carsten Maschmeyer (59) und Dümmel ist die Bewertung zu hoch. Bleibt noch Georg Kofler. "Ich find euch gut, ich probiere es." Allerdings verlangt er 35 Prozent für 200.000 Euro. Diese Kröte wollen die beiden Rinderspezialisten aber nicht schlucken, der Deal platzt.

Bei Dagmar Wöhrl macht es "klick"

Tahnee Laternser und Julian Straube möchten die Frauenwelt sicherer machen. "Safaya" heißt ihr Herzensprodukt. 20 Prozent Anteile würden sie für 100.000 Euro hergeben. Erfunden haben sie ein stylisches Mini-Abwehrspray-System, so groß wie ein Lippenstift, mit extra Klicksystem. Auch bei den Löwen macht es "klick".

"Sicherheit ist ein aktuelles Thema, viele in meinem Bekanntenkreis statten sich mit Pfefferspray aus", verrät Dagmar Wöhrl. "Ich bin begeistert, es ist wichtig, unsere jungen Frauen sicherer zu machen." Wöhrl will den Deal. Dümmel allerdings auch, er möchte für 100.000 Euro 25 Prozent und auch Kofler würde gerne zuschnappen. 150.000 Euro für 35 Prozent lautet sein Angebot. Den Zuschlag bekommt Dümmel.

Judith Williams ist schockverliebt

Caroline Hirt aus der Schweiz ist 47 Jahre alt, Yogalehrerin und weit gereist. Von einer dieser Reisen brachte sie die Idee zu "Realtrue" mit. Aus der weggeworfenen Haut eines Amazonasfisches lässt die Gründerin Taschen und Rucksäcke fertigen. 150.000 Euro möchte sie für 30 Prozent. Nachhaltigkeit und Idee überzeugen alle Löwen, Judith Williams (45) ist gleich schockverliebt in die Taschen, hält aber den Preis von 2.000 Euro für zu hoch. "Die Italiener und Franzosen haben diesen Markt fest besetzt, ich bin raus." Alle Löwen finden die Geschichte großartig, doch am Ende hat Caroline keinen an der Angel. Entsprechend enttäuscht ist die Schweizerin. "Und jetzt?", wird sie nach ihrem Auftritt gefragt. "Ich muss Plan B zücken." Wie sieht der aus? "Weiß ich noch nicht."

Noch voller Hoffnung wagt sich dann Frank Hard in die "Höhle der Löwen". Er ist seit 20 Jahren Make-up-Artist und hat den "Man Upgrader", eine Art Make-up für den Mann, erfunden. 10 Prozent würde er für 70.000 Euro abgeben. Thelen freut sich über das Design. "Ich kann den billigen Ramsch nicht mehr haben." Er ist aber kein "Beautymensch" und damit raus. Dagmar Wöhrl findet, es sei noch zu früh für Männer-Makeup, und auch Dümmel sieht das so. Carsten Maschmeyer outet sich: "Ich hasse Cremes, ich gehe lieber nicht in die Sonne, als mich einzucremen." Wegen dieser "persönlichen Sache" ist er raus. Kofler traut sich. "Mir gefällt das hier." Er bietet 150.000 Euro für stolze 49 Prozent der Firmenanteile, der inzwischen schon etwas kleinlaut gewordene Gründer schlägt ein.

Carsten Maschmeyer will einfach nur loslaufen

Diana und Michael Failer haben "Tonefit" erfunden, ein Oberkörpertrainingsgerät, das man beim Joggen wie einen Gürtel mit sich tragen kann. 200.000 Euro brauchen sie, 20 Prozent bieten sie. Carsten Maschmeyer hat wieder eine persönliche Sache: "Ich mache viel Sport, aber ich liebe die Freiheit, freue mich wie ein kleiner Junge, wenn ich loslaufen kann, will so leicht und frei wie möglich sein. Ich bin raus." Bei Judith Williams springt der Funke nicht über, Frank Thelen spricht es nicht an - aber da ist ja noch Ralf Dümmel. "Meine Eltern machen Nordic Walking, 'Tonefit' wäre was für sie. Und meine Eltern sollten mir 200.000 Euro wert sein." 30 Prozent will er dafür. Und die bekommt er auch.

"Tonefit" im BRIGITTE.de-Test: Was kann der Crossfit-Gürtel?

"Tonefit" soll aus einseitigem Lauftraining ein Rund-um-Fitness-Programm machen, bei dem man den Oberkörper stärken und Winke-Ärmchen bekämpfen kann. Aber löst der simple Crossfit-Gürtel dieses Versprechen auch ein? BRIGITTE.de-Redakteurin Susanne hat's getestet.

Ergebnis: Ich bin absolut bei Carsten Maschmeyer: Wenn ich joggen gehe, will ich einfach loslaufen und nicht erst 15 Minuten lang an einem Gürtel rumfummeln, damit er einigermaßen sitzt. Und dieses "einigermaßen" hieß in meinem Fall auch noch eher schlecht als recht. Ich bin zierlich gebaut und habe es selbst mit größter Mühe nicht hinbekommen, mir "Tonefit" so umzuschnallen, dass er fest genug sitzt, um beim Laufen nicht auf und ab zu rutschen. Kurz: Der Gürtel hat mich bei jedem Schritt gestört. Auch mit der Armbewegung hatte ich Probleme. Ich hatte erwartet, dass ich meine normale Armbewegung beim Laufen machen könnte und dabei nur einen Widerstand spüren würde, doch tatsächlich konnte ich meine Arme nur stockend schwingen. Mein Fazit: Für mich, eine zierliche Frau und begeisterte Läuferin, die einfach Spaß beim Joggen haben und dabei nicht zwangsläufig ihren Körper formen will, ist "Tonefit" nichts. Aber wer nicht ins Fitnessstudio gehen mag und wem Laufen zu einseitig ist, der könnte an dem Gürtel vielleicht Gefallen finden.

Beim letzten Deal wird's heiß

Beim Ausprobieren von "Tonefit" ist den Löwen schon warm geworden, doch beim nächsten und letzten Deal kommen sie so richtig ins Schwitzen. Volker Junior und Benjamin Ohmer aus München stellen "Troy" vor, die innovative Wärmflasche mit Sicherheitsschloss, die länger warm bleibt. 200.000 Euro für 15 Prozent wollen sie. Carsten Maschmeyer verbindet "eine Wärmflasche immer mit Kranksein, ich bin raus". Thelen steht auch nicht auf Wärmflaschen, aber die restlichen Löwen fahren die Krallen aus, jeder möchte sich den letzten Deal des Staffelfinales sichern. Dümmel liebt "Problemlöser" und will den Deal unbedingt, Wöhrl auch, sie will "Troy" zu einer Marke machen, Kofler steigt ebenfalls mit einem Angebot ein. Die Gründer entscheiden sich für Wöhrl. "Das ist bääähhmmm", freuen sich die Gründer.

"Troy" im BRIGITTE.de-Test: Was kann die Wunder-Wärmflasche?

Die Gründer von Troy versprechen drei Besonderheiten: Die Wärmflasche soll  nicht auslaufen, von Anfang an auf Wohlfühltemperatur sein und doppelt so lange warm bleiben wie herkömmliche Wärmflaschen. Stimmt das? BRIGITTE.de-Redakteurin Anna hat den Test gemacht.

Das Ergebnis: Ja, der Verschluss der Wärmflasche ist sicher. Man kann sie drehen, wenden, schütteln, drücken – es läuft nichts aus. Und was toll ist: Man kann sich wirklich nie die Haut verbrennen, weil die innovative Technik der Wärmflasche dafür sorgt, dass sie gleich nach dem Einfüllen auf eine angenehme Temperatur runtergekühlt wird. Allerdings kann das auch ein Nachteil sein, wenn man es richtig heiß mag (ich persönlich gehöre zum Beispiel auch zu den Menschen, die morgens sehr heiß duschen). Bedeutet: Man hat bei der Wärmflasche schlichtweg keine Wahlmöglichkeit und muss sich mit der vorgegebenen Temperatur anfreunden. Und: Ungewöhnlich lange warm bleibt die "Troy" nicht. Nach 4 Stunden war sie schon deutlich abgekühlt – schade. 

Staffelende – ein neuer Löwe kommt!

So heiß endet die fünfte Staffel der Gründershow. Viel Futter gab es für die Löwen, zehn Millionen Euro wurden investiert. Eine Neuerung zur nächsten Staffel ist schon bekannt: Mit Nils Glagau wird dann ein weiterer hungriger Löwe in die Höhle gelassen.

Videotipp: Was kann der 'Catch>>Up' aus der Höhle der Löwen? Wir haben den Staubsauger-Filter getestet!

Catch Up aus Die Höhle der Löwen: Der Staubsauer-Filter überzeugte
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