"Höhle der Löwen"-Test! So gut sind "Waterdrops" und "Fugentorpedo"

Neue Runde in der Vox-Show "Die Höhle der Löwen". Die "Waterdrops" und der "Fugentorpedo" bekommen einen Deal! Wie gut sind die Produkte? Brigitte.de hat es getestet!

Gleich der erste Deal in der neuen "Höhle der Löwen"-Sendung am Dienstag schlägt bei den Löwen ein wie eine Bombe. "Mit diesen kleinen Drops bringen wir mehr Geschmack in die Welt", versprechen die "Waterdrops"-Gründer Christoph Hermann (34), Martin Donald Murray (33) und Henry Wieser (28). Ihre zuckerfreien Brausewürfel reichern Wasser mit natürlichen Aromen, echten Frucht- und Pflanzenextrakten und Vitaminen an.

Insgesamt sechs fruchtige Geschmacksrichtungen von Focus bis Relax sorgen für jede Menge Geschmack im Glas. Ralf Dümmel (51) beißt an: "Ich finde das nicht gut, nicht sehr gut, ich finde es sensationell!" Gemeinsam mit Dagmar Wöhrl (64) investiert er nach zähen Verhandlungen eine Million für 12,5 Prozent der Firmenanteile plus Umsatzbeteiligung.

Die "Waterdrops" im Test – das Urteil von Brigitte.de!

Beauty-Redakteurin Simone: Get the Glow! Ich muss eindeutig mehr trinken! Mein Blick fällt auf den halbvollen Wasserkrug auf meinem Bürotisch. Zugegeben, mehr als etwas über einen Liter pro Tag (inklusive Kaffee!) trinke ich tatsächlich nicht. Dabei ist Wasser so wichtig für den Körper: Es hält den Organismus in Schwung, schwemmt Toxine und Schadstoffe aus dem Körper, die wir mit der Nahrung aufnehmen und sorgt natürlich auch für einen prallen Teint. Das sollte ich als Beauty-Redakteurin eigentlich wissen, sollte man zumindest meinen. Stattdessen wirke ich genauso dehydriert und fahl, wie ein Kaktus in der Wüste. Einen sommerlichen Glow versprechen die "Microdrink Waterdrop"-Kapseln in der Geschmacksrichtung "Mango, Kaktusfeige und Artischocke". Angereichert mit Vitamin C und E, sollen die kleinen Cubes die Kollagenproduktion anregen und die Zellen vor oxidativem Stress schützen. Ich bin hellauf begeistert und löse die erste Kapsel in circa einem halben Liter Wasser auf - mmh, wie köstlich. Während Wasser ja eigentlich etwas fade schmeckt, überzeugen die Kapseln mit einem fruchtigen Geschmack bei nahezu null Kalorien. Schnell löse ich eine weitere Kapsel auf und bemerke erst am Ende des Tages, dass ich bereits zwei Liter getrunken habe. Wow! Ich fühle mich gleich viel schwungvoller. Als ich am nächsten Morgen aufstehe, blickt mir eine strahlende Simone im Spiegel entgegen. Ob es an den "Waterdrop Microdrink"-Kapseln lag? Man weiß es nicht. Ich trinke jedenfalls weiterhin fleißig meine zwei Liter pro Tag.

News-Redakteurin Mirca: Ein frisches Prickeln, ordentlich Brause und schließlich leicht grünliches Wasser: Den Geschmack der kleinen Brausewürfel der Sorte "Limette / Grüner Kaffee / Baobab" finde ich super. Wem es schwer fällt, jeden Tag genug Wasser zu trinken, für den könnten diese Würfelchen eine echte Hilfe sein. Toll ist auch, dass die Würfel mit ihren natürlichen Frucht- und Pflanzenextrakten uns neue Energie und Konzentration, strahlende Haut und Haare oder stärkere Abwehrkräfte schenken sollen. Frische Vitamine in einem Glas Wasser, das ist super für alle, die viel unterwegs sind, oder nicht dazu kommen, genug Obst und Gemüse zu essen. Wer genug von Kaffee hat, für den sind die "Waterdrops" auch eine interessante Alternative! Tatsächlich fühle ich mich nach einem Glas Wasser mit "Waterdrop" deutlich besser. Allerdings finde ich es nicht schön, dass die Würfel alle einzeln in Plastik verpackt sind – auch wenn die Verpackung nachhaltig produziert und zur Konservierung der Würfel wichtig ist. Da freut sich die Umwelt nicht so sehr.

Ralf Dümmel setzt auf den Torpedo

Endlich saubere Fugen im Badezimmer! Für Höhenflüge bei Ralf Dümmel sorgt dann noch der ausgebildete Fliesenleger Bernd Müller (56). Auf der Suche nach einer einfachen Methode zur Fugen-Reinigung entwickelte er mit seinen Geschäftspartnern Matthias Herrnbröck (57) und Frank Eckert (41) den "Fugentorpedo", der mit einer Kombination aus Diamantschliff und einer Bürstentechnik dem Schmutz wie Kalkablagerungen, Fett, Schimmel oder Shampoo-Rückstände an den Kragen geht. Dümmel und Dagmar Wöhrl wollen den Torpedo zünden.

Die Gründer entscheiden sich für Ralf Dümmel, obwohl er ihnen für 100.000 20 Prozent der Unternehmensanteile abknöpft. Dagmar Wöhrl hätte sich mit 15 Prozent zufrieden gegeben. Aber den Torpedo richtig starten zu lassen, trauen die Gründer dann doch eher Allzweckwaffe Dümmel zu.

Der "Fugentorpedo" im Test – das Urteil von Brigitte.de!

News-Redakteurin Mirca hat den "Fugentorpedo" für Brigitte.de getestet. Ihr Fazit zum schnellen Saubermann fürs Badezimmer: Den "Fugentorpedo" finde ich eine richtig gute Idee! Das Säubern der Fugen im Badezimmer ist wirklich oft eine Not und macht selten Spaß. Mit dem "Fugentorpedo" geht das Säubern der Fugen tatsächlich viel schneller und der Effekt ist deutlich sichtbar. Allerdings ist der Abtrag des Fugenmaterials beim Schleifen mit den Industriediamanten schon deutlich. Für eine Intensivreinigung und anschließendes Reinigen der Fugen mit haushaltsüblichen Schwämmen könnte der "Fugentorpedo" aber gut geeignet sein. Dazu ist das Versiegeln der Fugen mit dem "Fugentorpedo Fugenschutz-Stift" nach dem Schleifen ganz bestimmt wichtig. Und dann ist da noch dieses Schleif-Geräusch: leise ist die Arbeit mit dem "Fugentorpedo" nicht. Aber gut: mehr als ein Mal sollen wir den "Fugentorpedo" im privaten Badezimmer ja nicht anwenden müssen. Für endlich wieder strahlend saubere Fugen im Bad nehme ich diesen Aufwand gerne in Kauf.

Auf diesem Foto seht ihr den Vorher-Nachher-Effekt mit dem "Fugentorpedo":

Georg Kofler outet sich als Katzenliebhaber

Durst ja, Hunger nein: Die nächste Investorin, Sonja Labitzke (43), stellt den Löwen gemeinsam mit Hund Timmi, ihren "Boneguard" vor. "Meine große Leidenschaft sind Hunde und die große Leidenschaft von Hunden sind Kausnacks", erklärt die Gründerin. "Hunde halten diese Snacks gern mit ihren Pfoten fest und wenn sie nach kurzer Zeit um einiges kleiner geworden sind, können diese Stücke gefährlich werden."

Ihr eigener Hund sei daran beinahe erstickt. Daher habe sie nach Alternativen gesucht und "Boneguard" entwickelt, einen Sicherheits-Kausnackhalter. Sie benötigt 100.000 Euro, würde dafür 15 Prozent ihrer Firmenanteile abgeben. Georg Kofler (61) ist gleich raus. Er outet sich als Katzenliebhaber. Frank Thelen bewundert die Gründerin, ist aber auch nicht im Tierbusiness.

Dagmar Wöhrls Hunde verstecken zwar öfter mal gerne Knochen unter dem Sofa, aber investieren will sie trotzdem nicht in "Boneguard". Ralf Dümmel findet, die Gründerin brauche ihn nicht: "Tolles Mädchen, mega, mega." Voll des Lobes sind alle Löwen für die Sonja Labitzke, die sich alles Wissenswerte selbst beigebracht hat. Sie sei die optimale Gründerin und solle ihren Self-Made-Weg weitergehen. Ohne Löwen-Begleitung.

Dieser Deal ist den meisten Löwen zu groß

Für deutlich größere Aufregung sorgt Andreas Widmann (26), der den Löwen sein "RoadAds interactive" vorstellt, die Zukunft der Fahrzeugwerbung. Gemeinsam mit seinem Vater hat er das Start-Up gegründet, mit dem er LKW mit ePaper-Displays ausrüstet, und auf denen Werbeanzeigen geschaltet werden können. Für die Weiterentwicklung und Skalierung benötigt der junge Gründer 500.000 Euro und bietet den "Löwen" zehn Prozent der Firmenanteile an. Dieser Deal ist sogar den meisten Löwen zu groß.

Ralf Dümmel wirft zuerst das Handtuch. "Geniales System, aber mir ist das Ticket zu groß, es braucht zu viel Geld, ich bin raus." Dagmar Wöhrl folgt, Frank Thelen auch: "Ich mag keine Werbung". Nur Georg Kofler hat Witterung aufgenommen, bietet 500.000 für 25 Prozent. Der Gründer muss seinen Papa fragen. Kommt zurück mit einem Gegenangebot. Dann wird's richtig spannend, Carsten Maschmeyer steigt wieder ein und will den Deal zusammen mit Kofler durchziehen. Nach langem Hin und Her einigt man sich auf 750.000 für 25 Prozent, und Maschmeyer schwärmt von Andreas: "Sie sind ein Superstar."

Zeit für ein bisschen Bewegung im Löwenkäfig: Der ehemalige Leistungssportler Dr. Jan Gumprecht (36) stellt seinen "FitSeat" vor. Mit der Mischung aus Fahrrad-Ergometer und Bürostuhl kann man sich aktiv am Arbeitsplatz bewegen, ohne den Schreibtisch zu verlassen. Kein interessanter Deal für die Löwen. Zu kompliziert und mit 1.740 Euro viel zu teuer. "Das kann sich höchstens der Vorstand leisten", bemängelt Frank Thelen.

Ähnlich wurde die nächste Erfindung von den Löwen eigeschätzt. Corina (33) und Jochen Riedinger (36) entwickelten "Milquino", den smarten Babymilch-Vollautomat, der alle wichtigen Schritte durchführt, die man für das perfekte Babyfläschchen braucht. "Spannende Geschichte für Männer in Zeiten des Rollentauschs", findet Dagmar Wöhrl und lobt die Erfindung, aber so spannend, dass sie investieren würde, ist sie dann doch nicht. Extrem enttäuscht gehen die beiden Gründer, die sehr viel Geld in ihre Erfindung gesteckt haben, nach Hause: "Es ist wie ein luftleerer Raum, man fällt in ein tiefes Loch."

Nächsten Dienstag um 20.15 Uhr gibt's die nächsten spannenden Deals. Die fünfte Staffel der Gründershow läuft mit insgesamt zwölf neuen Folgen.

Videotipp: Kuchentratsch – Wir haben den Oma-Kuchen aus der "Höhle der Löwen" probiert!

Kuchentratsch: Wir haben den Oma-Kuchen aus der "Höhle der Löwen" probiert!
mh / SpotOnNews
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