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Ein Nähkurs veränderte Justinas Leben

Weltweit leisten Millionen von Kindern schwere und gefährliche Arbeit. Sie werden ausgebeutet, gehen nicht zur Schule. Justina war eine von ihnen. Sie bekam eine Chance – und hat sie genutzt.

Justina*, 17, an der Nähmaschine

Justina*, 17, an der Nähmaschine

Justina aus Tansania war 12 Jahre alt, als sie begann, in der Mine zu arbeiten. „Meine Eltern konnten es sich nicht mehr leisten, mich zur Schule zu schicken“, erzählt sie. „Eine Freundin überzeugte mich, mit ihr zusammen in die Mine zu gehen.“

Justina und ihre Freundin sind nicht die einzigen Kinder in der Region Geita in Tansania, die für die Arbeit in den Goldminen rekrutiert werden. In der Region arbeiten viele Kinder, um zum Einkommen ihrer Familien beizutragen. Weltweit sind etwa 152 Millionen Mädchen und Jungen unter 18 Jahren von Kinderarbeit betroffen. Davon sind 114 Millionen zwischen 5 und 14 Jahre alt. Zehn Prozent der schwer arbeitenden Kinder sind in exportorientierten Bereichen unter menschenverachtenden Arbeitsbedingungen tätig: Sie knüpfen zum Beispiel Teppiche, arbeiten in Steinbrüchen und Bergwerken oder ernten Kakao oder Kaffee.

„Die Arbeit in der Mine war sehr hart“, erzählt Justina. Die Bedingungen waren miserabel. „Neben dem wenigen Geld, das wir verdienten, gab es auch keine Schutzausrüstungen und kaum Trinkwasser. Ständig waren wir den Belästigungen der Männer ausgesetzt.“

Schwere körperliche Arbeit geht nicht spurlos an den Kindern vorüber: Gebrochene Arme oder Beine, Rückenschmerzen, Verbrennungen, Hauterkrankungen, Blindheit, Taubheit, Atemnot, Kopf- oder Magenschmerzen sind häufige Folgen. Luftmangel in den Schächten der Minen, Staub auf den Feldern oder bei Straßenarbeiten und die Fasern der Baumwolle beim Teppichknüpfen schädigen die Lungen der Kinder. Viele sterben an den Folgen von Tuberkulose, Asthma oder Verätzungen durch Chemikalien. Neben den körperlichen Schäden sind viele Kinder traumatisiert und mutlos.

Weil sie nicht in die Schule gehen, bleiben sie Analphabeten oder haben nur einen geringen Bildungsstand. Doch ohne Bildung können sie als Erwachsene nur einfache und damit sehr schlecht bezahlte Arbeiten ausüben. Sie bleiben in der Abwärtsspirale der Armut gefangen. 

Im September 2017 bekam Justina eine Chance, den gefährlichen Minenjob hinter sich zu lassen. „Als ich nach Hause kam, erzählte mir meine Mutter von den beruflichen Schulungen, die Plan International anbot, und dass ich ausgewählt worden war, daran teilzunehmen.“

Plan International arbeitet seit 2012 in der Region Geita und unterstützt 

  • Aufklärungskampagnen über die Folgen von Kinderarbeit und über die Rechte der Kinder,
  • alternative Erwerbsquellen und Kleinkredit-Programme, damit die Familien über ein ausreichendes Einkommen verfügen und ihre Kinder keine bezahlte Arbeit ausüben müssen ,
  • Gesundheits- und Bildungsangebote für arbeitende Kinder.

Justina hat ihre Chance genutzt: „Ich besuchte einen Nähkurs und schon nach einem halben Jahr konnte ich Röcke, Hemden und Kleider nähen. Inzwischen nähe ich vor allem Schuluniformen. Mit dem Geld, das ich verdiene, kann ich zum Familieneinkommen beitragen.“

Plan International hat das Leben von Justina und vielen anderen Mädchen entscheidend verändert. Du kannst einen Teil dazu beitragen – mit einer Patenschaft. Diese Chance ist nur einen Klick entfernt: www.plan.de

Hilf mit, werde Patin – und gewinne! Unter allen, die zwischen dem 04.11.2019 und dem 31.01.2020 eine Patenschaft abschließen und am Gewinnspiel teilnehmen, verlosen wir eine 10-Tage-Erlebnisreise nach Ruanda und Uganda (Rundreise und Besuch des Plan-Projektgebiets im Rahmen einer begleiteten Patengruppenreise) für eine Person inkl. Flug ab Frankfurt, Übernachtung und Transfer; Wert: ca. 3.900 Euro.  Termin: 12. bis 21. November 2020, nach Verfügbarkeit. Alle Infos und Teilnahmebedingungen findest du hier


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