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Donald Trump Ex-Präsident verhöhnt verstorbenen Colin Powell

Donald Trump fand zum Tode von Colin Powell markige Worte.
Donald Trump fand zum Tode von Colin Powell markige Worte.
© Doug Mills/CNP/AdMedia/ImageCollect
Über die Toten nur Gutes: Donald Trump hat diese Verhaltensregel nicht verinnerlicht. Zum Tode von Colin Powell gab es Hohn und Spott.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump (75) hat in einem Statement den verstorbenen Ex-Außenminister Colin Powell (1937-2021) mit markigen Worten verhöhnt: "Schön zu sehen, dass Colin Powell, der sich im Irak und bei den sogenannten Massenvernichtungswaffen so viele Fehltritte geleistet hat, nun im Tod von den Fake News Medien so nett behandelt wird." Er hoffe, dass es ihm irgendwann einmal genauso ergehe.

Sein Parteikollege sei ein klassischer "RINO" gewesen, ein "Republican In Name Only". Damit werden Parteimitglieder der Republikaner denunziert, die in den Augen mancher eine zu liberale Einstellung an den Tag legen. Powell habe, so Trump weiter, mit Vorliebe andere Republikaner angegriffen. Sein Beitrag endet mit den Worten: "Er machte eine Menge Fehler. Aber egal, möge er in Frieden ruhen."

Powell litt auch an Blutkrebs

Powell starb im Alter von 84 Jahren an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Er sei vollständig geimpft gewesen, war allerdings seit einigen Jahren gesundheitlich massiv angeschlagen, hieß es. Unter anderem litt er an einer Blutkrebserkrankung. Colin Powell war der erste afroamerikanische Nationale Sicherheitsberater der USA und zwischen 2001 und 2005 Außenminister unter dem Präsidenten George W. Bush (75).

SpotOnNews

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