Ehren-Oscars: Wieso sie dieses Jahr mit Geena Davis besonders divers sind

Mehr Diversität auch beim Ehren-Oscar: Der Preis geht dieses Jahr an Geena Davis, Lina Wertmüller, Wes Studi und David Lynch.

Am Sonntag sind in Los Angeles die Ehren-Oscars verliehen worden. Die Veranstaltung stand unter dem Motto Geschlechtergerechtigtkeit und setzte auch mit der Auswahl der Preisträger ein Zeichen für mehr Diversität in Hollywood.

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So erhielt Schauspielerin Geena Davis (63) den Ehren-Oscar mit dem Zusatztitel "Jean Hersholt Humanitarian Award", der ihr soziales und humanitäres Engagement hervorheben soll. Davis wurde weltberühmt durch ihre Rolle in "Thelma & Louise" aus dem Jahr 1991. Der Film habe sie auch zu ihrem Engagement für die Gleichberechtigung von Frauen in der Filmbranche inspiriert, sagte sie bei der Gala.

Und sie ist dieses Jahr erfreulicherweise nicht die einzige Frau: Neben ihr bekam auch die italienische Regisseurin Lina Wertmüller (91) einen Ehrenpreis, die 1975 mit ihrem Film "Sieben Schönheiten" als erste Frau überhaupt für einen Oscar in der Kategorie "Beste Regie" nominiert war.

Zudem erhielt Wes Studi (71) den Ehrenpreis. Der US-Schauspieler mit indigenen Wurzeln war bereits 1990 an der Seite von Kevin Costner in "Der mit dem Wolf tanzt" zu sehen. Später sorgte er in Filmen wie "Avatar" oder "Feinde - Hostiles" für Aufsehen.

Auch David Lynch (73) kam bei der Verleihung endlich zu seinem Oscar: Der weltbekannte Kult-Regisseur von Filmen wie "Mulholland Drive" oder der Serie "Twin Peaks" ist von anderen großen Filmfestivals wie Cannes oder Venedig schon längst mit den renommiertesten Preisen überschüttet worden.

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