Elena Uhlig: Im Familienbett mit ihrem Mann Fritz und den Kindern

Bei Elena Uhlig und Fritz Karl liegen die vier Kinder nachts mit im Bett, wie die Schauspielerin und Autorin im Interview verrät.

Vergangenes Jahr ist Schauspielerin Elena Uhlig (44) zum vierten Mal Mutter geworden: Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, TV-Star Fritz Karl (51, "Wer früher stirbt ist länger tot"), hat sie zwei Söhne und zwei Töchter. In ihrem neuen Buch "Doch, das passt, ich hab's ausgemessen!" (Knaur TB), das am 1. Oktober erscheint, beschreibt Uhlig, wie die Familie es mit der Bettenaufteilung hält. Und daran hat sich bis jetzt nichts geändert, wie die 44-Jährige im Interview mit spot on news erzählt: "Alle Mann im Familienbett natürlich", sagt sie über die nächtliche Situation in ihrem Zuhause.

Das wichtigste Möbelstück für sie ist demnach auch: "Erstens: Mein Bett! Zweitens: Mein Bett! Und drittens: Mein Bett! Ach, ja - und die Betten meiner Kinder. Mein Bett ist nicht nur ein Möbelstück, das würde ihm nicht gerecht werden. Es ist eine Oase, in der wir als Familie zusammen sind und uns geschützt und beschützt fühlen. Die Insel der Seeligen! Auch wenn ein Sturm draußen tobt, kommen wir darin zur Ruhe."

Stadt oder Land?

Mit viel Humor geht Uhlig in ihrem neuen Werk die Themen Umzug und Möbelkauf an: Ein Umzug an sich sei schräg, so die Autorin: "Man packt sein Leben ein und verfrachtet es woanders hin. Dabei ist man so konfus im Kopf, weil man immer denkt, man hat was vergessen. Eine Tür zumachen, ist für mich ganz schwierig. Auch wenn ich weiß, dass die neue schon offen steht.

Für Diskussionen sorgt auch die Standortfrage. "Die Großstadt hat alles vor der Haustür", so Uhlig. "Für eine Zitrone muss ich nur um den Block gehen und nicht mehr in die nächste Kleinstadt fahren. Auf dem Land kann man meistens die Kinder einfach laufen lassen. Man kennt sich und ist umgeben von herrlicher Natur und guter Luft. Die wiederum macht mich allerdings schläfrig", fügt sie lachend hinzu. "Wäre es aber nach meiner Familie gegangen, wären wir vermutlich noch auf dem Land. Aber dieses Mal ging es nach mir! (lacht) Und außerdem gibt es das Land ja nach wie vor."

Das liebt Uhlig am Oktoberfest

In ihrem neuen Domizil in München läuft gerade das Oktoberfest. "Jedes Jahr gehen wir mindestens einmal hin", verrät die Schauspielerin. "Es gibt nirgendwo ein besseres Hähnchen. Ich liebe Fahrgeschäfte. Allerdings werde ich langsam wie meine Mutter - was mich als Kind immer aufgeregt hat: Ich gehe von Fressstand zu Fressstand und kann dann meistens gar nichts mehr fahren, weil ich Angst habe, dass mir schlecht wird. Ich finde ein Volksfest großartig. Es vereint Menschen, friedlich miteinander zu feiern. Das ganze Biertrinken und kollektive Besäufnis an manchen Stellen ist allerdings nicht mein Ding - ich bleibe lieber bei Apfelschorle. Man muss ja nicht bei jedem Trend mitmachen! (lacht!)"

Sohn geht auf die Klima-Demos

Und was sagt die vierfache Mutter zu den Freitags-Demos für den Klimawandel? "Mein Großer fängt jetzt mit den Demos an. Allerdings bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob er den Sinn versteht oder es einfach nur cool findet, mit allen auf dem Platz zu stehen." Auch zu Hause ist Nachhaltigkeit bei der Familie ein Thema: "Ich habe mal mit Glasflaschen und Brotdosen aus Glas oder Metall angefangen", erklärt Uhlig. "Wir bemühen uns, Plastik so gut es geht zu vermeiden."

Außerdem versuche sie, "viele meiner Reisen mit dem Zug zu organisieren statt zu fliegen, obwohl mich die Bahn mit ihren Verspätungen und Zugausfällen manchmal an den Rand der Verzweiflung bringt. Allerdings zwingt sie einen auch, zu entschleunigen, da Internet und Telefon oft nicht funktionieren. Somit nimmt man endlich wieder ein gutes Buch in die Hand - und da kann ich Ihnen eines empfehlen: 'Doch, das passt, ich hab's ausgemessen!' (lacht)"

Unterwegs sein wird Uhlig auch in nächster Zeit: "Ich gehe auf große Lesereise", erklärt sie über ihre Projekte, zudem habe sie dieses Jahr drei Filme gedreht und "hier und da shoppe ich Möbel. Aktuell überdenke ich gerade die Bettensituation in der Stadt - vielleicht ist das Bett doch ein bisschen zu klein geraten. Und Weihnachten steht ja quasi auch schon vor der Tür. Nikolaus hat sich schon angekündigt und Sankt Martin will vorher auch noch besucht werden", sagt sie, bevor sie hinzufügt: "Langweilig wird es nie."

SpotOnNews
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