Emmy Awards 2019: "Game of Thrones", "Fleabag" und "Chernobyl" räumen ab

Zwar hat "Game of Thrones" den bedeutsamsten Emmy des Abends erhalten, als großer Gewinner darf sich aber jemand anderes wähnen.

Mit insgesamt 32 Emmy-Nominierungen ist die Serie "Game of Thrones" dieses Jahr ins Rennen um die "TV-Oscars" gegangen. Nachdem die HBO-Produktion Anfang September bereits zehn dieser Nominierungen bei den Creative Arts Emmys in Trophäen ummünzen konnte, war die Chance also so hoch wie nie, den eigenen Rekord der meisten Emmy-Auszeichnungen zu brechen. Und das trotz zuletzt herber Kritik an der finalen Staffel. Drei Preise hätte es dafür gebraucht, am Ende ergatterte "Game of Thrones" aber "nur" zwei weitere Emmys in Los Angeles und stellte so mit insgesamt zwölf Awards den eigenen Rekord zumindest ein.

Trübsal war aber dennoch nicht bei der 71. Ausgabe der Verleihung angesagt, schließlich durften sich der namhafte Cast und die beiden Showrunner, David Benioff und D. B. Weiss, am Ende über den bedeutendsten Emmy freuen - jenen für die "Beste Drama-Serie". Vom Cast durfte dagegen nur Tyrion-Darsteller Peter Dinklage gesondert jubeln, der den Preis als "Bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie" erhielt. Die zehn zuvor gewonnenen Auszeichnungen gab es allesamt für technische Errungenschaften in der Serie.

Die charmante Gewinnerin des Abends

Der unumstrittene Star des Abends war dagegen eine andere. Die britische Schauspielerin und Drehbuchautorin Phoebe Waller-Bridge (34) räumte gleich drei Emmys für ihre Serie "Fleabag" ab. Waller-Bridge wurde fürs "Beste Drehbuch" sowie als "Beste Schauspielerin in einer Comedy-Serie" geehrt, zudem gewann "Fleabag" noch als "Beste Comedy-Serie". Die erste Episode der Show gewann außerdem noch zwei Emmys, mit denen Waller-Bridge nichts zu tun hatte.

Auch die Macher der eindringlichen Mini-Serie "Chernobyl" durften sich zu den Gewinnern des Abends zählen. Die Serie über den Reaktorunfall wurde für die Regie und das Drehbuch einer Mini-Serie geehrt, zudem gewann sie auch als "Beste Mini-Serie".

Als "Bester Darsteller einer Drama-Serie" wurde Billy Porter ("Pose") gewürdigt, das Pendant bei den Frauen gewann Jodie Comer für "Killing Eve". "ES Kapitel 2"-Star Bill Hader durfte sich zudem noch den Preis als "Bester Comedy-Schauspieler" abholen.

SpotOnNews
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