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EuroMinds-Wirtschaftsgipfel 2021 Große Wiedersehensfreude bei den Prominenten

Frauenpower beim EuroMinds-Wirtschaftsgipfel: Natalia Wörner, Esther Schweins und Stephanie zu Guttenberg (v.l.n.r.)
Frauenpower beim EuroMinds-Wirtschaftsgipfel: Natalia Wörner, Esther Schweins und Stephanie zu Guttenberg (v.l.n.r.)
© ROBERT BERGEMANN
Eine nachhaltige Zukunft stand beim EuroMinds-Gipfel im Fokus. Dort ließen sich auch Promis wie Natalia Wörner und Esther Schweins blicken.

Einmal mehr sind zum EuroMinds-Wirtschaftsgipfel in Hamburg Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammengekommen, um den Klimawandel, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und die Energiewende zu thematisieren.

Zwei Tage lang standen auf dem Event von Initiator und Veranstalter Sören Bauer, das von Partnern wie FOCUS, FOCUS MONEY und der APEX Group unterstützt wird, Inspirationen, kritische Fragen und wichtige Diskussionen auf der Tagesordnung. "Wir haben herausfordernde Zeiten und wir sind sehr dankbar und froh, dass wir Partner wie FOCUS und die APEX Group haben, die uns wahnsinnig unterstützen", so Sören Bauer bei der Begrüßung am zweiten Tag im Helmut Schmidt Auditorium der Bucerius Law School.

Ziel der Veranstaltung sei es vor allem, "tolle Ideen" zu bündeln, die dem Klimawandel und seinen Folgen entgegenwirken, erklärt Gunnar Krüger, CBDO der APEX Group, der Nachrichtenagentur spot on news am Freitag in Hamburg. "Generell, unabhängig von dieser Veranstaltung, ist es ganz wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass eine Generation immer danach bemessen wird, was wir hinterlassen. Wenn wir an unsere nachfolgende Generation eine Industrie oder Welt hinterlassen, die immer noch mit Emissionen kämpft, dann haben wir etwas falsch gemacht", führt Krüger weiter aus.

Smart, smarter, Hamburg

Nicht grundlos findet der EuroMinds-Gipfel in Hamburg statt. Die Freie und Hansestadt gilt in Sachen Digitalisierung laut des Branchenverbands Bitkom als smarteste Stadt in Deutschland und kann etwa mit digital gesteuerten S-Bahnen und autonom fahrenden Bussen auch im Bereich Mobilität glänzen. Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher (55, SPD) ist Schirmherr der Veranstaltung, die dieses Jahr nun zum zweiten Mal stattgefunden hat.

Auch nachhaltig engagierte Promis wie "RTL Samstag Nacht"-Ikone Esther Schweins (51), Bildungsaktivistin und Unternehmerin Stephanie zu Guttenberg (44) und Schauspielerin Natalia Wörner (53) ließen sich das Programm nicht entgehen. Am Freitag haben es die drei Frauen sichtlich genossen, wieder auf einem echten Event zu sein. "Das macht einen dankbar, man kann sich wieder mit Menschen unterhalten", schwärmt zu Guttenberg vor Ort im Gespräch mit spot on news.

Zu Guttenberg: "Auch für uns war das eine große Herausforderung"

"Durch den Lockdown und das viele Eingesperrtsein wurde man ein wenig demütiger und dankbarer und es wurde einem klar, wie wichtig es ist, Menschen zu treffen und sozial zusammenzukommen", so zu Guttenberg weiter. Bei dem stargespickten Treffen kam natürlich auch die Corona-Krise zur Sprache und welche Lehren die Promis aus Pandemie und Lockdown ziehen konnten.

"Auch für uns als Firma war das eine große Herausforderung. Wir sind im digitalen Bereich unterwegs, das ist in Anführungszeichen etwas leichter. Aber vieles von dem, was wir digital machen, machen wir auch an Orten. Das war natürlich denkbar schwierig, wir mussten umdenken und umstrukturieren", erinnert sich zu Guttenberg. Für sie sei es künftig wichtig, die "Flexibilität im Kopf zu behalten".

Natalia Wörner konnte während Corona nicht arbeiten

Auch Natalia Wörner sei durch die Isolationszeit beruflich eingeschränkt gewesen, verriet sie. "Ich hatte auch erst mal eine komplette Vollbremsung und habe ein halbes Jahr nicht gedreht", erklärt die Schauspielerin, "ich möchte mich aber nicht als Maßstab nehmen in meiner Branche. Ich habe Polster und kann mir das leisten, mich und meine Familie zu ernähren, auch wenn ich jetzt ein halbes Jahr nicht arbeite. Das gilt eben nicht für alle." Sie habe "ganz, ganz bittere Momente" erlebt im Austausch mit Kollegen, die oft ihren Job einfach aufgeben mussten und versuchen, sich über Wasser zu halten: "Das ist nicht schön."

Auf den Lockdown blicke sie insgesamt mit "gemischten Gefühlen" zurück: "Bei den Schulen wurden die meisten Fehler gemacht, bei den Altenheimen wurden große Fehler gemacht und was es mit den Kinderseelen macht und gemacht hat... Ich kenne so viele Kinder und Jugendliche, die wirklich darunter leiden und ich glaube, das ist noch nicht ausgeschöpft, was das alles für Konsequenzen hat", erklärt die Partnerin von Bundesaußenminister Heiko Maas (54, SPD).

Der Lockdown und seine positiven Seiten

Der Isolationszeit konnten die drei Frauen aber auch etwas Positives abgewinnen. So habe Stephanie zu Guttenberg ihre Kochkünste erweitern können: "Ich habe mein Kochen intensiviert. Das hat mir vorher schon Spaß gemacht, aber da haben wir jetzt noch mehr dazugelernt." Natalia Wörner habe den Lockdown als "persönliche Herausforderung angenommen und versucht, das Beste daraus zu machen". Schauspielerin Esther Schweins habe die Erkenntnis gehabt, "dass es erfreulich ist, dass uns, so wie wir wohnen, die Decke nicht auf den Kopf fallen kann und dass ich sehr wohl und sehr gut, wenn auch nicht ökonomisch, aber persönlich ohne Arbeit auskomme", verrät sie spot on news.

Katharina Fegebank (44, Bündnis90/Die Grünen), zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, lege ihre Hoffnung nun vor allem in die Impfstrategie, die durch die Pandemie einen großen Fortschritt gemacht habe: "Es ist jetzt einfach schön, dass wieder mehr möglich ist und das wir vor allem durch die wissenschaftliche Höchstleistung des Impfstoffdurchbruchs, also der Impfstoffentwicklung, wieder mehr Freiheiten haben." Da habe die Wissenschaft wirklich gezeigt, dass die Grundlagen und die Erkenntnisse einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft leisten.

SpotOnNews

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