Feine Sahne Fischfilet: So reagierte die Band auf die Bombendrohung

Ein Konzert der Punkrockband Feine Sahne Fischfilet konnte am Donnerstag nicht wie geplant stattfinden. Der Grund: eine Bombendrohung.

Sie liefern sich seit Jahren hitzige Wortgefechte mit ihren Gegnern, nun eskalierte die Situation abermals: Ein Konzert der Punkrockband Feine Sahne Fischfilet (seit 2007) konnte am Donnerstagabend nicht wie geplant in Chemnitz stattfinden. Denn auf eine telefonische Bombendrohung hin, ließ die Polizei den Veranstaltungsort räumen. "Kurz vor dem Beginn unseres Konzertes im AJZ Chemnitz gab es heute Abend eine Bombendrohung gegen den Laden", heißt es auf der Facebook-Seite der Band. "Die Polizei nimmt die Situation ernst und hat das AJZ räumen lassen. Momentan wird das Haus durchsucht."

Die Band ließ sich von der Situation aber offenbar nicht einschüchtern: "Wir werden aber, wenn es irgendwie geht, auf jeden Fall später am Abend das Konzert wie geplant durchziehen!", lautete die Ankündigung gegen 22 Uhr. Um es den angereisten Fans für die Dauer der polizeilichen Durchsuchung etwas angenehmer zu machen, gab es einen Plan B: "Unsere Homies von der Vorband Aktenzeichen spielen jetzt draußen auf der Straße, Decken und Getränke werden organisiert", so Feine Sahne Fischfilet. Gegen Mitternacht gab es dann Entwarnung und die Band konnte ihr Konzert beginnen...

Einem breiteren Publikum bekannt wurde die Punkrockband durch die vielfach ausgezeichnete Dokumentation "Wildes Herz" (2017), die zugleich das Regiedebüt von Charly Hübner (45, Rostock-"Polizeiruf 110") markiert.

SpotOnNews
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