Game of Thrones und Co.: Hinter diesen großen Geschichten steckt nicht das Fernsehen

Die Geschichten locken Millionen vor die Fernseher, erfunden wurden sie aber von Schriftstellern: Das sind die Romane hinter den Hit-Serien.

Das Ende von "Game of Thrones" naht - zumindest im TV. Geschichten aus Westeros wird es aber zumindest in Buchform auch noch weiterhin geben. Wie einige andere große Serien-Hits basiert die Show auf einer Romanreihe. Viele Fans von TV-Erfolgen und den Büchern dahinter dürfen sich in diesem Jahr noch auf Nachschub freuen...

"Game of Thrones"

Sky präsentiert die achte und finale Staffel von "Game of Thrones" für die deutschen Zuschauer ab 14. April (in der Nacht auf den 15. April) parallel zur US-Ausstrahlung. Am 19. Mai läuft das Finale der Geschichten rund um Jon Schnee, Daenerys Targaryen, die Stark-Geschwister und die Lennisters. Alle Fans der Buchreihe, auf der die Serie basiert, können sich aber auf mehr freuen. Autor George R.R. Martin (70) soll angeblich fieberhaft an "The Winds of Winter", dem sechsten Roman aus "Das Lied von Eis und Feuer", arbeiten. Den Abschluss der Reihe soll danach "A Dream of Spring" bilden.

"The Handmaid's Tale - Der Report der Magd"

Margaret Atwoods (79) Buch "Der Report der Magd" stammt aus dem Jahr 1985. Als TV-Serie "The Handmaid's Tale - Der Report der Magd" sorgte der Stoff aber in den vergangenen zwei Jahren für Top-Einschaltquoten. Die Geschichte spielt in einer düsteren Zukunft, in der die USA durch eine Diktatur ersetzt wurden, die die wenigen fruchtbaren Frauen als Eigentum bestimmter Männer zwingt, Kinder zu gebären. Desfred (Elisabeth Moss) kämpft ums Überleben unter dem totalitären Regime von Gilead. Staffel drei der beliebten TV-Serie wird ab Juni zu sehen sein. Und auch Atwood sorgt für Nachschub: Sie schreibt eine Fortsetzung zu ihrem Weltbestseller. Das neue Werk soll "The Testaments" heißen, im September erscheinen und fünfzehn Jahre nach den Geschehnissen von Band eins einsetzen.

"Big Little Lies"

Die Serie "Big Little Lies" feierte 2017 große Erfolge - und das nicht nur wegen großer Namen wie Nicole Kidman (51), Reese Witherspoon (43), Alexander Skarsgård (42), Laura Dern (52) oder Zoë Kravitz (30). Die Geschichte rund um die meist wohlhabenden Frauen und ihre dunklen Geheimnisse, die am Ende zum Tod einer der Hauptfiguren führen, stammt von Liane Moriarty (52). Ihr Roman "Big Little Lies" wurde 2014 veröffentlicht und zum "New York Times"-Bestseller. Eine zweite Staffel der TV-Serie soll im Juni 2019 erscheinen.

"Tote Mädchen lügen nicht"

Um dunkle Geheimnisse geht es auch in der Serie "Tote Mädchen lügen nicht": Zwei Wochen nach dem Selbstmord seiner Mitschülerin Hannah (Katherine Langford) erhält Clay (Dylan Minnette) ein Päckchen mit sieben Audiokassetten. Darauf nennt Hannah 13 Gründe für ihren Selbstmord und Personen aus ihrem Umfeld, denen sie die Mitschuld dafür gibt. Die Netflix-Show basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jay Asher (43). Die dritte Staffel der Serie soll noch in diesem Jahr erscheinen.

"Outlander"

Die historischen Zeitreise-Romane von Diana Gabaldon (67) bilden die Grundlage für die Serie "Outlander". In Gabaldons "Highland-Saga" wird die britische Krankenschwester Claire (Caitriona Balfe) ins 18. Jahrhundert versetzt und verliebt sich in den Highlander Jamie (Sam Heughan). Von Buch und TV-Show wird noch mehr kommen. Die Autorin will den neunten Teil ihrer Romanreihe noch in diesem Jahr veröffentlichen, die Produzenten haben zudem grünes Licht für TV-Staffel fünf und sechs gegeben.

"American Gods"

Im März ist "American Gods" in Deutschland bei Amazon Prime in seine zweite Staffel gestartet. Die bildgewaltige Serie basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage von Neil Gaiman (58). Darum geht's: In den USA leben nicht nur die verschiedensten Menschen und Kulturen - auch deren Götter setzten mit ihnen über. Doch die alten Götter rücken immer mehr in den Hintergrund und somit in Vergessenheit. Neue Götter, wie die Medien oder die Technologie, treten an ihre Stelle und wollen sich der göttlichen Altlasten so schnell es geht entledigen. Ausgerechnet der unwissende Shadow Moon (Ricky Whittle), frisch aus dem Knast entlassen und frisch verwitwet, soll das Zünglein an der kosmischen Waage sein. Eine dritte Staffel hat Amazon schon in Auftrag gegeben.

"Der Herr der Ringe"

Für viel Gesprächsstoff sorgt ein TV-Projekt, das noch gar nicht läuft. "Willkommen im zweiten Zeitalter" - mit diesen Worten und einer Karte von Mittelerde hat Amazon Prime via Twitter den zeitlichen Rahmen der mit Spannung erwarteten "Herr der Ringe"-Serie verraten. Geschichtskenner von J.R.R. Tolkiens (1892-1973) Epos wissen, dass sich besagtes zweites Zeitalter über 3400 Jahre erstreckte und unter anderem jene Zeit war, in der "der eine Ring" geschmiedet wurde. Mit Saurons Niederlage gegen das vereinte Heer der Menschen und Elben, die gleich zu Beginn von Peter Jacksons (57) Verfilmung gezeigt wird, endete schließlich das zweite Zeitalter. Bis Amazon in die Welt der Elben, Orks und Hobbits entführt, ist allerdings noch recht viel Geduld gefragt. Einen konkreten Starttermin für die kostspielige Eigenproduktion gibt es noch nicht.

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