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Schwangere Regierungschefin löst kuriosen Trend aus 🤰

Jacinda Ardern und Clarke Gayford
© Hannah Peters / Getty Images
Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern gibt ihre Schwangerschaft bekannt – und Frauen feiern sie dafür. So sehr, dass sie vor Freude stricken.

Sie ist 37, schwanger – und Premierministerin. Alleine das ist insofern erstaunlich, als dass Jacinda Ardern die erste Regierungschefin seit mehr als 25 Jahren ist, die im Amt Mutter wird. Die Premierministerin von Neuseeland hat dazu jetzt aber noch eine ungewöhnliche Welle losgetreten: Frauen stricken für sie. Oder besser: ihretwegen.

Ausgelöst hat den Trend eine Landsmännin Arderns, die kurz nach der Bekanntgabe der Schwangerschaft twitterte: "Also ich wachte heute Morgen auf mit dem Gefühl 'Ich will etwas für Jacindas Baby stricken – WER IST DABEI'". "Pepi" heißt Baby in der Sprache der Ureinwohner Neuseelands. 

Nach kurzem Nachdenken sei ihr aber aufgefallen, dass das Kind vermutlich mit Klamotten überhäuft werde, schrieb die Verfasserin, Heather McCracken. Warum aber nicht trotzdem stricken – und die warmen Kleidungsstücke an Krankenhäuser spenden? 

Eine Idee, die offenbar vielen gefiel. Innerhalb kürzester Zeit verbreitete sich der Hashtag #KnitforJacinda (#StrickenfürJacinda) in den sozialen Netzwerken. Dabei fielen auch Nutzer aus anderen Ländern in den Trend ein.Und so stricken in diesem Moment wohl Frauen überall auf der Welt Mützen oder Söckchen für Babys in Not. Wer doch etwas für den Spross der Regierungschefin und ihres Lebensgefährten Clarke Gayford anfertigen will, muss indes vorerst Wolle in gender-neutralen Farben wählen: Das Geschlecht des Babys, das im Juni zur Welt kommen soll, haben die werdenden Eltern noch nicht verraten.


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