"Plogging": Dieser Fitness-Trend kämpft gegen Plastikmüll

Dieser skandinavische Fitness-Trend ist nicht nur aus sportlichen Gründen gut - er sorgt sogar für eine bessere Welt. Beim "Plogging" kommt beim Joggen eine kleine Plastiktüte mit - und beim Laufen wird nebenbei der Müll eingesammelt, der in der Gegend herumliegt. Dadurch wird nicht nur die Umwelt wieder sauber - es gibt auch einen Trainingsvorteil, der das Plogging so doppelt effektiv macht. Klickt auf das Video und seht, wie die Mischung aus Laufen und Aufräumen funktioniert!

"Plogging": Dieser Fitness-Trend kämpft gegen Plastikmüll
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"Plogging" - was soll das sein?

Der Trend kommt aus Schweden - naja, zumindest der Name. "Plogging" kombiniert die Worte Jogging und plocka, was auf Schwedisch "etwas aufheben" bedeutet. Der Grundgedanke dahinter: Wenn man eh vor die Tür geht, kann man doch auch einen Müllbeutel mitnehmen und den Dreck in den Straßen aufsammeln. Manch ein Umweltfreund hat das vielleicht schon früher getan, aber seit es den Namen "Plogging" trägt, ist es zum Trend geworden.

Was brauche ich für Plogging?

Das Schöne ist, dass diese Freizeitaktivität simpel ist und kaum Equipment benötigt. Wenn du Ploggen gehen möchtest, brauchst du eigentlich nur deine Laufausrüstung (Laufschuhe und dem Wetter angepasste Kleidung), dazu nimmst du noch einen Müllbeutel mit. Viele Plogger ziehen sich dabei auch Handschuhe an, schließlich ist der Müll, der in den Parks und Straßen unserer Städte liegt, manchmal recht eklig.

Was sind die Vorteile an Plogging?

Klar - wer ploggen geht, tut etwas für sich und für die Umwelt. Begeisterte Plogger schwören außerdem darauf, dass die kurzen Lauf-Pausen, während man eine Kippenschachtel aus dem Gebüsch fischt, das Training als solches intensivieren. Außerdem dankt es einem natürlich auch die Umwelt!

Mit Plogging kann man sich also fit halten und gleichzeitig ein bisschen die Welt retten - kein Wunder, dass schon so viele mitmachen. Wenn du nun auch auf die Suche nach gleichgesinnten Plogging-Fans in deiner Region gehen möchtest, schau doch zum Beispiel mal bei Facebook vorbei. Für viele deutsche Städte gibt es schon passende Facebook-Gruppen, in denen sich Plogger zum gemeinschaftlichen Müllsammel-Ausflug verabreden.

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