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Türkei 116-Jährige überlebt Corona-Infektion: "Ihr Gesundheitszustand ist jetzt sehr gut"

116-Jährige aus der Türkei überlebt Corona-Infektion: Zwei Hände, die sich festhalten
© Impact Photography / Shutterstock
Eine 116 Jahre alte Frau aus der Türkei musste nach einer Corona-Infektion drei Wochen auf der Intensivstation verbringen. Nun scheint sie die Krankheit überstanden zu haben.

Eine 116 Jahre alte Frau aus der Türkei hat offenbar eine Corona-Infektion überstanden. Wie eine türkische Nachrichtenagentur unter Bezug auf ihren Sohn berichtet, konnte Ayşe Karatay von der Intensivstation wieder auf eine normale Station eines Krankenhauses in Eskişehir verlegt werden. 

"Meine Mutter ist mit 116 Jahren krankgeworden und lag drei Wochen lang auf der Intensivstation", sagte ihr Sohn. "Ihr Gesundheitszustand ist jetzt sehr gut und es geht ihr immer besser." Die 116-Jährige dürfte damit zu den ältesten Personen auf der Welt gehören, die eine Infektion mit dem Coronavirus überlebt haben.

Auch eine weitere 116-Jährige überlebte Covid-19-Erkrankung

Karatay stammt aus der Stadt Emirdağ im Westen des Landes. Sie war im vergangenen Monat positiv auf das Virus getestet worden. Wahrscheinlich war sie von einem Familienmitglied infiziert worden. Karatay hatte zuvor die erste Dosis der Impfung gegen Covid-19 erhalten.

Vor allem für alte Menschen kann die Ansteckung mit dem Coronavirus lebensgefährlich sein. Allerdings überleben auch einige Menschen im sehr hohen Alter eine Covid-19-Erkrankung. So hatte Anfang des Jahres der zweitälteste Mensch der Welt, eine ebenfalls 116 Jahre alte Nonne aus Frankreich, eine Infektion überstanden.

Gesundheitsministerium rät zu Impfung gegen Corona 

Das Bundesgesundheitsministerium zählt Menschen ab 60 Jahren zur Risikogruppe, die besonders anfällig für schwere Verläufe von Covid-19 ist. Deshalb wird für diese Gruppe besonders dringend die Corona-Impfung empfohlen. Außerdem rufen Bund und Länder weiterhin dazu auf, bei persönlichen Treffen mit älteren Menschen besonders auf die Abstands- und Hygieneregeln zu achten sowie eine Maske zu tragen.

Quellen: "AP" / "Bundesgesundheitsministerium"

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei stern.de.

epp/stern

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