17-Jährige stirbt bei Unfall an Leitplanke – Vater soll den Schaden zahlen

Nach einer Party mit Freunden krachte Hannah mit ihrem Auto in eine Leitplanke und stirbt. Jetzt soll die Familie die Kosten für die Reparatur übernehmen. 

Als die 17-jährige Hannah Eimers aus dem US-Bundesstaat Tennessee nach einer Halloween-Party vergangenen Jahres die Kontrolle über ihr Auto verlor, krachte sie gegen eine fehlerhafte Leitplanke. Die Schutzvorrichtung, die den Aufprall eigentlich hätte dämpfen sollen, hatte Hannah getötet.

Die Familie soll die Leitplanke bezahlen

Doch nun das blanke Entsetzen bei der Familie: Der Vater bekam eine Rechnung der Verkehrsbehörde. Die Angehörigen der Verunglückten sollen 3.000 Dollar für eine Reparatur der Leitplanke zahlen, da diese bei dem Unfall beschädigt wurde. Die Familie war schockiert. Wieso sollen sie für etwas zahlen, dass ihrer Hannah das Leben gekostet hat?

Leitplanken-System war mangelhaft

Laut 'Washington Post' hat der Vater auf die fehlerhafte Leitplanke aufmerksam gemacht und der Behörde zu verstehen gegeben, dass diese den Aufprall hätte abfangen sollen. Und tatsächlich gab es bei diesen Leitplanken Sicherheitsbedenken und nur wenige Tage vor dem Unfall, wurde deren Installation gestoppt. Zwar sollten die Alten bestehen bleiben, doch keine Neuen angebracht werden. Doch das bringt der Familie ihre Tochter auch nicht wieder zurück.

Behörde nimmt Stellung

Die Rechnung an den Familienvater ging schneller raus als gedacht. Ein Sprecher der Behörde entschuldigte sich jetzt für den bürokratischen Fehler und erklärt, dass die Familie kein Geld zahlen muss. Wir wünschen Familie Eimers alles Gute!

Schu
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