Kampagne für Saubere Kleidung: Machen Sie mit!

Zeigen Sie durch Ihre Unterschrift, dass Sie für faire Löhne in der Textilbranche sind. Unterstützen Sie die "Kampagne für Saubere Kleidung".

Auch eine Unterschrift kann etwas bewirken - und Firmen wie Gap, Levis oder Zara dazu bringen, für faire Löhne und die Einhaltung von Arbeitsrechten zu sorgen. Deshalb versucht die internationale Initiative "Clean Clothes Campaign" (CCC), "Kampagne für Saubere Kleidung", mit Aktionen und Unterschriftensammlungen öffentlichen Druck aufzubauen.

Und die Schlagkraft des europäischen Netzwerkes, in dem sich allein in Deutschland mehr als 20 Trägervereine aus feministischen, gewerkschaftlichen und auch christlichen Initiativen bündeln, ist groß. In der aktuellen Kampagne "Schluss mit den Ausreden!" appelliert CCC an Unternehmen und sammelt dafür Unterschriften. Damit soll erreicht werden, dass sich Firmen verpflichten, Textilarbeiterinnen- und arbeitern in den so genannten Entwicklungsländern endlich Löhne zu zahlen, von denen sie und ihre Familien menschenwürdig leben können.

Die Unterschriften werden im Oktober beim "Decent Work Day" - dem "Welttag für menschenwürdige Arbeit" an den Gesamtverband Mode und Textil und die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels übergeben.

"Schluss mit den Ausreden!" Machen Sie mit und protestieren Sie für faire Löhne.

Die Einführung eines Existenzlohns braucht Zeit - das ist weiß die Kampagne. Doch sie fordert Schritte, die dieses Ziel langfristig möglich machen sollen:

  • Die Verpflichtung zur Bezahlung eines Existenzlohnes an alle Arbeiter und Arbeiterinnen in der Lieferkette soll klar im Verhaltenskodex festgehalten werden.
  • Es soll sich aktiv für die Förderung und Respektierung von Gewerkschaftsfreiheit eingesetzt werden.
  • Der Dialog mit der Asia Floor Wage Alliance (AFW) und andern lokalen Gewerkschaften und NGOs soll beginnen.
  • Die AFW-Lohnforderung soll öffentlich als Richtgrösse für die Höhe eines Existenzlohns unterstützt werden.
  • Initiativen und Maßnahmen sollen gefördert werden, damit ein AFW-Existenzlohn umgesetzt werden kann.
  • In den Kontakten zu Handelsverbänden und Regierungen in Produktionsländern soll darauf hingewirkt werden, den AFW-Existenzlohn als nationalen Mindestlohnstandard zu übernehmen.
  • Konkrete Maßnahmen im Verbund mit anderen Firmen, Lieferanten, Gewerkschaften und NGO sollen ergriffen werden.

So können Sie sich beteiligen!

BRIGITTE unterstützt die "Kampagne für Saubere Kleidung" und mit Ihrer E-Mail können Sie sich beteiligen.

Dafür müssen Sie auf unseren Link zur Aktion "Schluss mit den Ausreden!" klicken, eine vorformulierte E-Mail ergänzen und abschicken. Der gesammelte Protest wird im Oktober dem Gesamtverband Mode und Textil und der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels übergeben.

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