"Der schlimmste Ort der Welt" - so könnt ihr den Menschen in Aleppo helfen

Die syrische Stadt Aleppo ist die Hölle auf Erden - besonders für die Kinder. So helft ihr den Menschen, die Opfer des grausames Krieges wurden.

Nach der Eroberung Aleppos durch die Regierungstruppen sind im Osten der Stadt immer noch Menschen unter schlimmsten Bedingungen eingeschlossen. Viele Gebäude der einst blühenden syrischen Metropole sind zerstört, es fehlt an Nahrung und Wasser, nachts fallen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Assads Soldaten sollen in die Häuser und Schlupflöcher der Menschen eindringen und wahllos Zivilisten erschießen.

Misty Buswell, Programmdirektorin bei der Hilfsorganisation "Save the Children", sagte, Aleppo sei besonders für Kinder im Moment "vermutlich der schlimmste Ort der Welt". Die UN sprach von einem "kompletten Zusammenbuch jeglicher Menschlichkeit."

Die Situation erscheint so hoffnungslos und so schrecklich, dass wir geneigt sind, wegzuschauen und uns in unsere Weihnachtsvorbereitungen zu vertiefen. Doch jeder Euro hilft, die Situation der Kriegsopfer in Syrien zu lindern. Vielleicht wäre eine Spende auch ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk?

Fünf Organisationen, die dringend eure Unterstützung benötigen, um ihre Arbeit vor Ort weiterzuführen:

Save the Children

Jedes Jahr aufs Neue arbeiten BRIGITTE und "Save the Children" bei der Aktion "Schal fürs Leben" zusammen. Mit dem Geld, das beim Kauf des Schals und der Wollpakete für den Schal eingenommen wird, werden Hilfsprojekte für Kinder in und um Syrien unterstützt. "Save the Children" leistet mit Nahrung, Trinkwasser und Medizin vor Ort Hilfe für syrische Jungen und Mädchen, bietet psychologische Unterstützung und sichere Spiel- und Lernorte an. Wenn ihr den Schal nicht haben wollt, könnt ihr natürlich auch direkt an "Save the Children" spenden. Alle Infos zum Schal des Lebens.

Syrische Weißhelme

Die freiwilligen Helfer der Organisation "Syrische Weißhelme" riskieren ihr Leben, um Menschen nach Bombenangriffen aus den Trümmern zu retten. Die Gruppe besteht aus rund 3000 Freiwilligen, die in Friedenszeiten als Bäcker, Schneider, Verkäufer oder Lehrer gearbeitet haben. Für ihren Einsatz sind die "Weißhelme" 2016 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet worden. Geld für die Helfer und für die Werkzeuge, die notwendig sind, um Menschen zu bergen, könnt ihr unter www.whitehelmets.org spenden.

SOS-Kinderdörfer

Die Situation der Kinder in Syrien nach bald sechs Jahren Bürgerkrieg ist katastrophal: Hundertausende sind auf der Flucht, Zehntausende haben ihre Eltern verloren und sind der herrschenden Gewalt schutzlos ausgeliefert. Die "SOS-Kinderdörfer" unterhalten zwei Häuser in Syrien. Hier könnt ihr spenden oder Patin werden: www.sos-kinderdoerfer.de

Unicef

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen appelliert: "Die Menschen vor Ort brauchen uns dringender als je zuvor - jetzt und sofort! Wir dürfen nicht wegsehen. Viele Kinder sind durch monatelangen Nahrungsmangel völlig ausgezehrt. Als eine der wenigen verbliebenen internationalen Hilfsorganisationen in Aleppo und vielen anderen Regionen in Syrien versorgen wir sie mit dem Nötigsten." Weiterlesen und die lebensrettende Arbeit von UNiCEF unterstützen geht hier: www.unicef.de.

Deutsches Rotes Kreuz

Auch das "Deutsche Rote Kreuz" (DRK) engagiert sich in dem Bürgerkriegsland. Und beklagt, dass nach Jahren des Krieges die Spendenbereitschaft der Deutschen stark zurückgegangen sei. Ein DRK-Sprecher sagte, im sechsten Jahr des Krieges gebe es in der Öffentlichkeit möglicherweise einen gewissen Gewöhnungseffekt, was die Lage in Syrien anbelangt. Doch die Situation ist so schlimm wie nie. Geld wird dringend gebraucht, um die Menschen zu versorgen: www.drk.de.

sar
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