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Diese 9 Dinge geben Hoffnung in Zeiten des Terrors

Diese 9 Dinge geben Hoffnung in Zeiten des Terrors
© Gettyimages/ Marc Piasecki
Die Attentate von Paris sind so unfassbar kaltblütig gewesen, dass man den Glauben an die Menschlichkeit verlieren könnte. Aber gerade in der größten Not gibt es Beispiele, die Hoffnung machen.

1. Der Polizist, der im Kugelhagel eine Frau rettet

Der Angriff im Bataclan-Konzertsaal war der schwerste in der Terror-Serie von Paris. Als die ersten Polizisten vor Ort eintrafen, war der Fotograf Patrick Zachmann bei ihnen und sah, wie die Attentäter draußen das Feuer auf die Männer starteten. Doch auf einmal waren Hilferufe einer Frau zu hören, ein Polizist zögerte trotz der großen Gefahr nicht und gab der Frau Deckung. Selbst wenn dies der Job eines Polizisten ist - er hat in diesem Moment auch sein Leben für das eines anderen riskiert. Und hat am Ende sich und die Frau gerettet. Der Bericht auf stern.de.

2. Pariser bieten Unterschlupf an

Weil am Freitag nach den Anschlägen ein Großteil des Nahverkehrs nicht fuhr, boten Einwohner von Paris spontan ihre Hilfe an, um Touristen und Pariser, die unterwegs waren, aufzunehmen. Unter dem Hashtag #porteOuverte (Offene Tür) zeigten sie, wie Menschlichkeit mit Hilfe von Social Media funktonieren kann.

3. Taxifahrer fahren Menschen umsonst nach Hause

Auch Taxifahrer springen ein, um die Menschen, die geschockt und verwirrt bei den Tatorten umhergingen, einzusammeln und nach Hause zu fahren. Eine kleine Geste der Menschlichkeit, die den Betroffenen aber sicher geholfen hat.

4. Freiwillige Helfer in Krankenhäusern

Vergangene Woche hatten die Ärzte noch für bessere Bedingungen gestreikt, am Wochenende meldeten sie sich freiwillig zu Sonderschichten in Krankenhäusern. "Ich kenne die Hälfte der Gesichter nicht, mit denen ich vergangene Nacht zusammengearbeitet habe", sagt ein Arzt vom "Hôpital Georges Pompidou", aber "auf einmal waren sie da."

5. Umarmungen für die, die den Terror erlebt haben

Die 22-jährige Isobel Bowdery hat den Terror hautnah miterlebt, sie hat Menschen gesehen, die erschossen wurden, sie hat im Chaos ihren Freund aus den Augen verloren und sich tot gestellt, um zu überleben. Aber trotz des Schreckens bedankt sie sich bei allen, die ihr in diesen Stunden geholfen haben: bei den Polizisten und den Fremden, die sie getröstet haben. Ihre ganze Geschichte bei BRIGITTE.de.

6. Der Mann, der Trost am Klavier spendet

Was Worte nicht sagen können, kann Musik transportieren. Und so war für den Pianisten Davide Martello nach den Anschlägen klar, dass er sofort nach Paris musste. Er packte sein Klavier ein und fuhr von Deutschland aus die Nacht durch, um am Samstag den Menschen vorm Konzertsaal Bataclan Trost zu spenden. "Imagine" von John Lennon war das Lied, was er sich ausgesucht hatte. Das Video auf BRIGITTE.de.

7. Menschen spenden Blut

Weil immer noch 250 Verletzte in Pariser Krankenhäuser behandelt werden, spendeten zahlreiche Einwohner und Touristen Blut. Die Blutspende-Zentren erlebten einen regelrechten Ansturm, vor den 19 Anlaufstellen bildeten sich lange Schlangen, weil so viele Menschen helfen wollten.

8. Blumen, Licht und Schweigen

Überall auf der Welt zeigen Menschen ihre Solidarität mit Paris. Sie legen Blumen und Lichter vor den Anschlagsorten und vor französischen Botschaften weltweit ab. Diese Geste ist nicht nur symbolisch. Aus diesem Mitgefühl entsteht eine Energie, die größer werden soll als der Hass der Terroristen. Auch die europäische Schweigeminute am Montag, dem 16. November um 12 Uhr, zeigte Einigkeit gegen den Hass.

9. Französisches Licht

Schon wenige Stunden nach den Anschlägen erstrahlten Gebäude weltweit in den französischen Farben Blau, Weiß, Rot: die berühmte Oper in Sydney, das One-World-Trade-Center in New York oder das Brandenburger Tor in Berlin. Damit wollen die Menschen sagen, dass nicht nur wenige Opfer in Paris getroffen wurden. Paris ist überall und deshalb nicht zu erschüttern.

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