Michaela DePrince: Das Mädchen, das tanzen wollte

Michaela DePrince war ein Waisenkind in Sierra Leone. Heute ist sie eine der besten Nachwuchsballerinen der Welt.

Wer sie ist: Eine der besten jungen Balletttänzerinnen der USA - und eine der wenigen dunkelhäutigen Ballerinen weltweit.

Woher sie kommt: Michaela DePrince wurde 1995 als Mabinty Bangura in Sierra Leone geboren, wo Bürgerkrieg tobte und Kindersoldaten als Rebellen kämpften. Ihr Vater wurde ermordet, ihre Mutter starb am Lassafieber. Ein Onkel brachte das damals dreijährige Mädchen in ein Waisenhaus, rund ein Jahr später wurden sie und ihre beste Freundin von einem amerikanischen Ehepaar adoptiert. Sie ist das achte von neun Adoptivkindern.

Wie sie zum Tanzen kam: Als sie vor dem Waisenhaus ein Magazin mit dem Bild einer Ballerina findet, ist die kleine Michaela davon so verzaubert, dass sie die Seite herausreißt und in ihrer Unterhose versteckt - damit die Aufseherinnen es ihr nicht wegnehmen. Die "Tanten" beschimpfen sie als Teufelskind, weil sie an Hals und Dekolleté weiße Flecken hat. Eine Hautkrankheit: Vitiligo. DePrince ist Nummer 27 von 27 Kindern, weil sie als am schwersten vermittelbar gilt. Und doch ist sie es, zusammen mit Nummer 26, die die US-Amerikanerin Elaine DePrince 1999 adoptiert und mit nach New Jersey nimmt. Sie erfüllt Michaela den Traum vom Tanzen und meldet die Fünfjährige in der "Rock School of Dance Education" in Philadelphia an. Mit acht Jahren bekommt sie die Hauptrolle im "Nussknacker" - doch kurz vor der ersten Aufführung heißt es, das Publikum sei "noch nicht reif ist für eine schwarze Marie". DePrince lässt sich nicht beirren, färbt ihre Spitzenschuhe und Strumpfhosen braun, tanzt weiter. Mit 14 Jahren gewinnt sie den "Youth American Grand Prix" - einen renommierten Wettbewerb, aus dem jährlich die besten Nachwuchstänzerinnen der USA hervorgehen. Als eines von sechs Mädchen ist DePrince 2011 in der Dokumentation darüber, "First Position", im Kino zu sehen.

Wie sich ihr Traum erfüllt: Der Film, der aktuell auch in den deutschen Kinos läuft, macht sie so bekannt, dass sie von "Dancing with the Stars" eingeladen wird, der US-Variante von "Let's Dance". Seitdem sprechen sie auch Fremde auf der Straße an. Dank eines Stipendiums absolviert DePrince ihre Ausbildung beim "American Ballett Theatre", den Abschluss macht sie 2012. Bald darauf tritt sie im berühmten New Yorker Lincoln Center auf, als Schwanenprinzessin in "Schwanensee". Die Amerikaner lieben sie, Kritiker sprechen davon, die "Geburt einer außergewöhnlichen Ballerina" miterlebt zu haben. In den Geschichten geht es oft um Leben und Tod. Kaum eine Tänzerin in ihrem Alter kann so überzeugend davon erzählen wie Michaela DePrince. Ohne Worte - nur mit der Kraft ihres Körpers und der Verletzlichkeit ihrer Seele.

Was sie sagt: "Ich wollte den Leuten zeigen, dass ich mehr bin als die mit den Flecken auf der Haut." "Manchmal frage ich mich, was in meinem Leben noch alles passieren soll. Ich habe schon so schrecklich viel erlebt." "Ich lebe meinen Traum von damals."

Trailer: Sehen Sie Ausschnitte aus dem Film "First Position"

Erfahren Sie mehr über Michaela DePrince:

Elaine DePrince adoptierte Michaela als sie vier Jahre alt war. Später kamen noch Jestina und Mariel zur Familie DePrince.

BRIGITTE-Mitarbeiterin Ulrike von Bülow hat Michaela DePrince und ihre Familie in den USA getroffen.

Ihr ausführliches Porträt lesen Sie hier

Michaela DePrince, Kriegswaise aus Afrika, ist dabei, die internationale Ballett-Szene zu erobern. In den USA ist sie schon ein großer Star. Ihr Geheimnis: die Kraft ihres Körpers und die Verletzungen ihrer Seele.

In ihrem ersten Leben in Sierra Leone war Michaela dem Tod oft nah, im zweiten schwebt sie von Erfolg zu Erfolg.

Sie weiß noch genau, wie das Magazin aussah, das sie damals vor dem Waisenhaus fand. Es lag im Dreck, ein wenig verblichen schon, aber doch gut zu erkennen. Das Cover zeigte eine Ballerina, anmutig und schön, sie trug ein rosafarbenes Tutu, tanzte auf spitzen Zehen und öffnete ihre Arme, wie nur eine Ballerina das kann: in einem weiten sanften Bogen. Elfengleich.

"Die Frau wirkte so glücklich. Das wollte ich auch sein. Ich wollte tanzen wie sie", erzählt Michaela DePrince, 18, und greift mit der linken Hand nach ihren rechten Fingern. Es macht knack, knack, sie ruckelt die Knöchel zurecht, dann sagt sie: "Das Bild gab mir Hoffnung. Ich bin froh, dass ich es gefunden habe, sonst wäre ich heute nicht hier." Sie lächelt. Und wieder: knack, knack. Als öffne jemand Nüsse. "Entschuldigung, das ist so eine Macke von mir", sagt DePrince, dunkel die Haut, dunkel die Locken, die sie zu einem Dutt gezurrt hat, der wie eine runde Schmuckschachtel auf ihrem Kopf sitzt.

Es ist Donnerstagmittag in New York City, und sie hockt im Schneidersitz auf einem Stuhl am Esstisch in der Wohnung ihrer Adoptiv-Eltern. Sie beugt sich vor, spielt mit ihren Händen. Still sitzen ist nicht ihre Stärke. Sie ist besser darin, sich zu bewegen: Michaela DePrince wurde, was sie sich damals gewünscht hatte - eine Primaballerina, die im berühmten New Yorker Lincoln Center auftritt, wo sie im April die Schwanenprinzessin in "Schwanensee" gab. Die Amerikaner sind entzückt von ihr, denn DePrince verkörpert die Geschichte eines schwarzen Aschenputtels, das sich auf der Ballettbühne nach oben tanzte. Aus dem Unglück eines Waisenhauses in Sierra Leone.

Alles begann mit diesem Bild, das sie dort entdeckte; durch Zufall. "Ich weiß nicht, wer die Tänzerin war oder wie das Magazin hieß", erzählt Michaela, "es war nicht in meiner Sprache, aber ich riss die Titelseite ab und versteckte sie in meiner Unterhose." Damit die Aufseherinnen sie ihr nicht wegnahmen, die Michaela hänselten. "Devil's Child", riefen die sie, Teufelskind, weil Michaela diese hellen Flecken auf der Haut hatte. Die hat sie noch immer, sie umschließen ihren grazilen Hals wie eine breite Kette, tröpfeln hinunter in ihr Dekolleté. Eine Hautkrankheit, Vitiligo, bei der sich weiße Stellen auf dem Körper bilden. Auch Michael Jackson litt unter dieser PigmentStörung, doch davon wussten die "Tanten" nichts, so nennt Michaela die Frauen, die im Waisenhaus herrschten.

Die Kinder im Waisenhaus hatten keine Namen, nur Nummern

Elaine DePrince adoptierte Michaela als sie vier Jahre alt war. Später kamen noch Jestina und Mariel zur Familie DePrince.

27 Kinder lebten dort, die danach beziffert wurden, wer wohl als Erstes adoptiert werde. "Ich war Nummer 27", sagt Michaela, ihre Stimme wird leise. Sie knetet ihre linke Wade, die sie über ihr rechtes Bein geschlagen hat, dann sagt sie: "Es war eine schlimme Zeit."

Sie war gerade einmal drei, als sie in das Waisenhaus kam. In Sierra Leone herrschte damals schon seit ein paar Jahren ein Bürgerkrieg, Rebellen kämpften mit Unterstützung des liberianischen Warlords Charles Taylor gegen die wechselnden Regierungen, als Michaela 1995 geboren wurde - als Mabinty, so tauften sie ihre Eltern. Die Rebellen, viele waren Kindersoldaten, führten ihren Krieg mit großer Brutalität gegen die Bevölkerung, Menschen wurden mit Macheten die Gliedmaßen amputiert, viele wurden ermordet, auch Kinder und Säuglinge. Michaelas Vater wurde von Rebellen getötet, ihre Mutter starb am Lassafieber. Ein Onkel brachte sie in das Waisenhaus, wo Michaela auf dünnen Matten schlief. Am Boden, im Staub. "Die wenigen Betten, die es gab, waren für die Tanten da", erzählt Michaela. "Wir hatten Hunger und waren unterernährt." Sie musste mitansehen, wie die Rebellen kamen und die einzige Lehrerin, die nett zu ihr war, ermordeten. Sie war schwanger, die Männer schlitzten ihr den Bauch auf. Als Bomben das Waisenhaus zerstörten, wurden die Kinder auf den Marsch geschickt. Ohne Essen, ohne Schuhe. Dass sie ein Flüchtlingscamp erreichten, war ein Wunder. Ihre Tänzerin trug Michaela am Leib.

Michaela war dem Tod in ihrem ersten Leben oft nah. Sie hat viele Erinnerungen an ihn. Das Mädchen war vier, als sie von Elaine DePrince, einer Amerikanerin, adoptiert wurde. "Ich schrieb alles auf, was Michaela aus Sierra Leone erzählte", sagt Mrs. DePrince, eine gemütliche runde Frau mit kurzen weißen Haaren, die an diesem Mittag in ihrem Arbeitszimmer sitzt und am Computer nach Kinderfotos von Michaela sucht. "Schauen Sie, ihr erstes Halloween", sie klickt auf ein Bild, das einen süßen Fratz in einem goldenen Kleid mit Flügeln zeigt. "Das hatte ich ihr damals genäht. Michaela wollte ein Engel sein."

Es ist eine große Familie, eine bunte, in die Michaela hineingewachsen ist. Elaine DePrince und ihr Mann Charles haben viele Kinder adoptiert. "Ich bin das achte von neun Adoptivkindern", erzählt Michaela. In Elaine DePrinces Familie soll sich kein Mensch fremd fühlen. Vielleicht sieht sie das so, weil sie weiß, wie es ist, wenn jemand an den Rand geschoben wird. Wegen einer Krankheit. Oder der Hautfarbe. Elaine und Charles DePrince, Chef eines Pharmakonzerns, haben zwei biologische Söhne. Als die aus dem Gröbsten raus waren, adoptierten sie drei weitere: Teddy, Michael und Cubby, alle drei Bluter, die sich mit Aids infiziert hatten, als sie in den 80er Jahren HIV-kontaminierte Blutprodukte bekamen. Zwei von ihnen lebten nicht mehr lange, der dritte, Teddy, war schon sehr krank, als die DePrinces nach Sierra Leone fuhren.

Die Schuhe gibt es nur in Weiß, das passt nicht zu Michaelas Haut, also färbt sie sie selbst.

Ein Mädchen wollten sie adoptieren, aber dann sahen sie zwei - Michaela und Mia, ihre Busenfreundin, mit der sie im Waisenhaus jede Minute verbrachte. "Mia war Nummer 26, weil sie Linkshänderin war. Das mochten die Tanten auch nicht", sagt Michaela. "Mia und ich machten alles zusammen. Vor dem Schlafengehen erzählten wir uns GuteNacht-Geschichten, damit wir keine Albträume bekamen."

Eines Tages war da diese weiße Frau, die Mia adoptieren wollte. Und der die Tanten von Mias Freundin erzählten; der mit den komischen Flecken, die nicht vermittelbar sei. Elaine DePrince musste nicht lange überlegen - Mia und Michaela, beide wurden ihre Töchter. Michaela sagt, sie habe damals "sofort" gespürt, "dass meine Mutter sich gut um uns kümmern würde". Elaine wunderte sich nicht einmal, als Michaela in der ersten Nacht im Hotel ihr Gepäck auseinanderrupfte: "Ich suchte ihre Ballettschuhe. In meiner Vorstellung konnten alle weißen Frauen auf Spitze umherlaufen." Wie ihre Tänzerin. Die abgerissene Titelseite allerdings verschwand: Weil sie ziemlich angeranzt war, nach Wochen in Michaelas Unterwäscheversteck, packte die Mutter sie in einen Plastikbeutel. "Und den muss ein Zimmermädchen für Müll gehalten haben", sagt Michaela und lacht. Kurz darauf hat sie ihre erste echte Ballerina tanzen gesehen.

Das Leben in Amerika war gewöhnungsbedürftig. Alles so groß, das Haus in Chapel Hill, New Jersey, wo die Familie lebte, die Eimer mit Erdnussbutter, die zum Frühstück auf den Tisch kamen. Aber Michaela hatte ja Mia. Und diese bunte Familie, die alles tat, um es den beiden Mädchen leichtzumachen. Da war Teddy, der kranke Sohn, "Michaela und Mia haben ihn geliebt", erinnert sich Elaine DePrince. "Er war ihr Beschützer." Klebte sich einen weißen Bart an und spielte Gott, als Michaela im Engelskostüm zur Halloween-Party ging.

Teddy starb, als sie neun war. Den Tod konnte sie nicht hinter sich lassen, aber ihr Leben in Sierra Leone. Denn inzwischen war das Ballett neben ihrer Familie der zweite Halt ihrer amerikanischen Kindheit. Auch wenn sie es da nicht immer ganz einfach hatte, "aber Michaela ist ein sehr willensstarkes Mädchen", erzählt die Mutter. Begriffen hat sie das in jenem Moment, als ihr das Kind im Hotelzimmer in Sierra Leone seinen Schatz unter die Nase hielt. Damals sprachen sie noch keine gemeinsame Sprache, aber Michaelas Augen sagten: Kann ich das machen, dort, wo wir hingehen? "Tänzerin willst du werden? Da wirst du hart arbeiten müssen", sagte die Mutter. Damals dachte sie an die Schinderei an der Stange, die endlosen Pliés und den Kampf gegen die eigene Schwerkraft. An Spitzenschuhe, hautenge Trikots und Strumpfhosen in Schwanenweiß, Elfenbein und allen nur vorstellbaren RoséTönen, die sie wegen Michaelas dunkler Hautfarbe eigenhändig braun färben würde, dachte sie noch nicht.

Es hieß, das Publikum sei nicht reif für eine schwarze Ballerina

Michaela war fünf, als Elaine DePrince sie in der "Rock School of Dance Education" in Philadelphia anmeldete, 45 Minuten von Chapel Hill entfernt. Fortan fuhr sie die Tochter mehrmals die Woche zum Tanzunterricht. Michaela wusste, was sie wollte - den Leuten zeigen, "dass ich mehr war als die mit den Flecken auf der Haut", sagt sie. Auch wenn sie damals kaum ohne Rollkragenpulli aus dem Haus ging. "Mein Selbstbewusstsein war ziemlich angekratzt."

Es wurde nicht besser, als man ihr mit acht die Hauptrolle im "Nussknacker" gab, kurz vor der ersten Aufführung aber entschied, dass "das Publikum noch nicht reif ist für eine schwarze Marie", wie man Michaela damals sagte. Und auch das musste sie sich immer wieder anhören: "Eine schwarze Ballerina? Schwarze Frauen bekommen doch immer so große Brüste und breite Hüften." Das alles habe sie nur noch mehr angespornt, erzählt Michaela, dann guckt sie an sich herunter: "Und habe ich etwa breite Hüften? Große Brüste?"

Sie ist ein zartes Wesen, kleiner als die meisten Tänzerinnen, mit Beinen, in denen eine irrsinnige Kraft steckt: "Das ist das Überraschende an Michaela - ihre Power im Verhältnis zu ihrer Größe", sagt Skyler Maxey-Wert, ihr Freund. Ein Tänzer, wild die Locken, groß das Grinsen, als er Michaela an diesem Nachmittag trifft. Auf dem schönen Platz mit dem Springbrunnen vor der berühmten "Metropolitan Opera", in der Skyler heute mit dem "American Ballet Theatre" probt. Skyler ist ein Jahr jünger als Michaela, sie lernten sich während der Ausbildung beim "American Ballet Theatre" kennen, für die sie ein Stipendium bekam - als Michaela mit 14 den "Youth American Grand Prix" gewann, einen renommierten Wettbewerb, aus dem jährlich die besten Nachwuchs-Tänzerinnen der USA hervorgehen.

Michaela und ihr Freund, der Tänzer Skyler.

2011 lief in den USA eine Dokumentation in den Kinos, "First Position" (seit 4.7. auch in deutschen Kinos), die die Wege von sechs jungen Mädchen nachzeichnete, die den Wettbewerb durchliefen; eine davon war sie. Der Film machte Michaela so bekannt, dass sie von "Dancing with the Stars" eingeladen wurde, der US-Variante von "Let's Dance". Seit sie dort auftrat, wird sie häufig auf der Straße angesprochen, von Fremden, die sie erkennen. Heute ist es ein Mann, der ihr zuruft: "Ich habe dich am Donnerstag auf der Bühne gesehen. Du bist wundervoll. Eine große Inspiration." Danke, sagt sie und schaut schüchtern auf den Gehweg.

Virginia Johnson, die künstlerische Leiterin des "Dance Theatre of Harlem", wo Michaela derzeit unter Vertrag ist, sagt, Michaela sei ein "Naturtalent". Kritiker, die sie tanzen sahen, sprachen davon, "die Geburt einer außergewöhnlichen Ballerina" miterlebt zu haben. Jede große Ballerina hat einen eigenen Zauber. Etwas, das nur sie auf die Bühne bringt und in die Herzen der Menschen. Nicht selten geht es um Leben und Tod in den Geschichten, die das Publikum zu Tränen rühren. Kaum eine Tänzerin in ihrem Alter kann so überzeugend davon erzählen wie Michaela. Ohne Worte. Nur mit der Kraft des Körpers und der Verletzlichkeit ihrer Seele.

In diesem Sommer wird sie sich für ein längeres Gastspiel nach Amsterdam verabschieden - zum "Dutch National Ballet". Michaela kennt die Niederlande von einem Auftritt in Den Haag, wo sie sich eine olivgrüne Hose im Army-Stil gekauft hat, die ihr jetzt locker auf den Hüftknochen herumrutscht: "Cool, oder?", fragt sie, als sie für den Fotografen posiert. "Willst du dir nicht lieber schwarze Leggings anziehen?", ruft Elaine DePrince. Die Tochter verdreht die Augen. "Neeein, Mom!"

Wenn sich Michaela mit ihrer Mutter kabbelt, wirkt sie wie ein ganz normaler Teenager. Man vergisst leicht, dass sie erst 18 ist, ihr geht das auch so. Manchmal, sagt sie, frage sie sich, was in ihrem Leben noch alles passieren soll. Weil sie schon so schrecklich viel erlebt hat. Gleichzeitig sei das ein großer Vorteil: Sie könne sehr genießen, was sie habe. "Ich lebe meinen Traum von damals", sagt Michaela. Das ist ein Satz, den man für eine Binse halten, bei einem Mädchen mit ihrer Geschichte aber auch einfach so stehen lassen kann.

Text: Ulrike von Bülow Fotos: Stefan Falke BRIGITTE 17/13
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