Unterste Schublade! Bibiana Steinhaus übelst beschimpft

Jetzt ist es passiert: Am Wochenende beschimpften Fußball-Fans Bibiana Steinhaus lautstark als "Hure". Manche sehen das als Gleichberechtigung.

Bisher macht Bibiana Steinhaus mindestens einen soliden Job als erste Schiedsrichterin in der Bundesliga. Klar gab es schon Kritik an einzelnen Entscheidungen, aber kein Gemecker unter der Gürtellinie. Man könnte also sarkastisch sein und sagen: Richtig angekommen war sie bisher noch nicht. 🤷‍♀️

Bibi macht zwei Fehler – "Hure!"

An diesem Wochenende hatte die 39-Jährige aber offenbar einen schlechten Tag und hat beim Gladbach-Spiel gegen Hertha gleich zwei Fehler gemacht, für die ihr die "Bild" die Note 5 verpasste (das ist wohl die zweitschlechteste nach 6): Sie hat ein Tor für Gladbach gegeben, obwohl der Schütze im Abseits stand – hinterher hat sie's dann wieder abgezogen. Und sie hat Gladbach einen Elfmeter nicht sofort gegeben – erst, nachdem sie per Videobeweis darauf hingewiesen wurde.

Für Gladbach-Fans waren diese "furchtbaren" Fehlentscheidungen offensichtlich Grund genug, Steinhaus mal ordentlich zu beschimpfen: Ein so deutliches und lautes "HURE!" hat man sicher nie zuvor bei einem Bundesliga-Spiel gehört – allenfalls ein "HURENSOHN".

Entschuldigung vom Manager

Der Chor der Fans machte solchen Eindruck, dass sich sogar Gladbach-Manager Max Eberl (44) im „ZDF-Sportstudio“ hinterher dazu äußerte: „Da müssen wir uns als Verein bei Frau Steinhaus entschuldigen. Sie ist eine ausgezeichnete Schiedsrichterin. So ein Schwachsinn hat auf dem Fußballplatz nichts verloren.“

Hat so ein Schwachsinn wirklich nicht – findet trotzdem immer wieder seinen Weg dorthin. Manche Twitter-User verstehen deshalb die Aufregung über die Beschimpfung nicht. 

 Dass ein "Hure"-Chor doch einen anderen Charakter als die diversen Schimpfwörter gegen Steinhaus männliche Kollegen hat, finden aber die meisten.

 

 

Und Bibi? Die steht offenbar drüber. Während des Spiels habe sie die Beschimpfungen nicht einmal wahrgenommen, sagt sie. Wahrscheinlich musste sie sich auch schon Schlimmeres anhören, etwa sowas: 

 

Wir finden: Man sollte lieber mal den "Scheiß" mit den Beschimpfungen lassen – schließlich ist niemand perfekt - auch keine Bundesliga-Schiedsrichterin. 


sus
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