Femen-Aktivistinnen: Nackter Protest gegen Berlusconi

Wenn das nicht in die "Bunga-Bunga"-Wunde trifft. Femen-Aktivistinnen protestieren gegen Silvio Berlusconi - unser Bild des Tages.

"Don't fuck the nation - try masturbation!" - "Fick nicht die Nation - probier's mal mit Masturbation!" Ob das Silvio Berlusconi ausgerechnet bei seiner Stimmabgabe zur italienischen Parlamentswahl gern gelesen hat? Viel Zeit darüber nachzudenken, blieb ihm sowieso nicht. Die drei Frauen-Aktivistinnen von "Femen" stürmten zwar eindrucksvoll das Wahllokal in Mailand, in dem Berlusconi gerade sein Kreuzchen machen wollte, sie wurden aber binnen weniger Sekunden von der Polizei abgefangen, mit Jacken bedeckt und abgeführt.

Die Protestgruppe Femen wurde 2010 in der Ukraine gegründet und kämpft seitdem in mehreren Ländern mit Nackt-Aktionen für die Rechte von Frauen. Nach diesem Vorfall erklärte sie, Italien dürfe nicht für "jemanden stimmen, der ins Gefängnis gehört." Damit spielen sie auf die "Bunga-Bunga-Affäre" an - der Prozess, in dem Berlusconi Sex mit einer Minderjährigen vorgeworfen wird.

Auf dem Rücken trugen sie übrigens die Aufschrift: "Basta Berlusconi" - "Schluss mit Berlusconi": Mal sehen, wie die Italiener dies am Schluss entscheiden.

Wie stehen Sie zum "Steh-auf-Politiker" Berlusconi? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!

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