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Blackout Challenge Warum bei diesem TikTok-Trend bereits Kinder gestorben sind

Blackout Challenge: Warum bei diesem TikTok-Trend bereits Kinder gestorben sind
© tashatuvango / Adobe Stock
Die Blackout Challenge: Ein TikTok-Trend, der bereits Kindern das Leben gekostet hat. Eine Acht- und eine Neunjährige haben sich selbst zu Tode gewürgt. Die Eltern verklagen jetzt das Soziale Netzwerk.

Tanz-  oder Tiervideos, witzige Parodien und Challenges: Das findet sich zuhauf auf der Plattform TikTok, die auch viele Jugendliche anspricht. Gerade die Challenges werden mittlerweile einigen jungen Menschen zum Verhängnis. Sie werden einfach nachgemacht, ohne zu hinterfragen, häufig gelten sie auch als Mutprobe.

Blackout Challenge: Zwei junge Mädchen haben sich selbst zu Tode gewürgt

Blackout bedeutet übersetzt so viel wie "das Bewusstsein verlieren". Und genau darum geht es auch bei der Challenge. User:innen filmen sich dabei, wie sie sich selbst würgen, bis sie in Ohnmacht fallen. Anschließend werden die Videos hochgeladen und bekommen in der Regel viele Klicks und Likes.

Wie gefährlich dieser Trend ist, zeigt das Schicksal zweier Mädchen aus den USA. Die Acht- und Neunjährigen hatten sich mit einer Hundeleine und einem Seil selbst stranguliert und verloren ihr Leben an die Internet-Challenge.

Die Eltern der toten Mädchen verklagen TikTok

Die Eltern der Mädchen haben jetzt Klage bei einem Gericht in Los Angeles gegen TikTok eingereicht. Das Netzwerk wird beschuldigt, die "Blackout Challenge", "absichtlich und wiederholt" verbreitet zu haben. Der Algorithmus von TikTok habe den Mädchen die Challenge vorgeschlagen, was sie dazu animiert habe, an dieser teilzunehmen, ohne das Bewusstsein darüber, wie gefährlich diese sein kann.

Aus der Klage geht hervor, dass es auch in anderen Ländern wie Italien und Australien Todesfälle aufgrund der Challenge gab. Die erste gefährliche Challenge ist das nicht. TikTok, das dem in China ansässigen Unternehmen Bytedance gehört, regierte zunächst nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme.

Verwendete Quellen: zdf.de, chip.de

slr Brigitte

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