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Mit diesen Tricks geht's an der Supermarkt-Kasse schneller

Mit diesen Tricks geht's an der Supermarkt-Kasse schneller
© Olga Rosi/shutterstock
Immer das Gleiche: Man muss nur noch schnell was einkaufen und dann ist es an der Kasse schon wieder SO voll, dass man gefühlte Ewigkeiten anstehen muss. Wir verraten, wie's schneller geht!

Wenn man sich an ein paar Regeln hält und einige Tricks kennt, wird man nicht nur schneller fertig mit seinen Besorgungen, sondern kann auch selber dazu beitragen, dass es für alle schneller geht.

Erstmal generell: Wann ist es im Supermarkt am leersten?

Wenn ihr den Andrang an der Kasse vermeiden wollt, solltet ihr euch zunächst mal einen Tag zum Einkaufen aussuchen, an dem generell nicht so viel los ist.

Am wenigsten im Supermarkt los ist in der Regel dienstags und mittwochs: Viele Leute machen vor dem Wochenende ihren Wocheneinkauf und montags ist auch kein guter Tag: Hier gehen all diejenigen einkaufen, die am Wochenende gemerkt haben, dass sie noch was brauchen.

Egal, wann ihr Einkaufen gehen wollt: Das Wochenende rund um den Monats-Ersten solltet ihr meiden, wie der Teufel das Weihwasser! Denn: Viele Leute bekommen zum Ersten ihr Geld und machen dann gleich den "großen Einkauf".

Welche Kassenschlange ist die schnellste?

Wir kennen das: Es sind immer die anderen Kassenschlangen, die scheinbar schneller sind, als die eigene. Aber auch wenn wir niemals wissen können, ob die Frau vor uns mit abgezähltem Kleingeld bezahlt oder gerade bei uns mal wieder die Bon-Rolle zu Ende ist: Man kann die Einkäufer vor sich analysieren und damit Rückschlüsse darauf ziehen, wie flott es vorwärts gehen wird.

Zunächst solltet ihr euch immer für die Schlange entscheiden, an der die wenigsten Menschen anstehen (Achtung: Immer genau aufpassen, ob die vier Leute, die da stehen, nicht sogar zusammengehören!). Sieben Kunden mit vollem Wagen können schneller "durch" sein, als zehn Einkäufer mit wenigen Artikeln. Denn: Was an der Kasse wirklich aufhält, ist nicht das Scannen der Artikel (das geht heutzutage wirklich fix!), sondern der Bezahlvorgang (inklusive der Suche nach der Payback-Karte und dem Einräumen des Einkaufswagens).

Übrigens: Ihr könnt davon ausgehen, dass euch Männer in der Schlange länger aufhalten als Frauen. Ärgerlicher Hintergrund: Frauen haben mehr Routine beim Einkaufen und sind somit schneller, wenn es ans Bezahlen geht.

Was tun, wenn eine weitere Kasse geöffnet wird?

Es ist nur eine Kasse auf und die Schlange reicht schon bis zur Molkerei-Abteilung? Dann Achtung! In diesem Moment kann es schlauer sein, sich NICHT anzustellen, sondern vorne im Kassenbereich darauf zu "lauern", dass eine weitere Kasse öffnet. Denn: In den meisten Supermärkten sind die Mitarbeiter dazu angehalten, Verstärkung zu rufen, wenn die Schlange zu lang ist (ansonsten rufen aber auch die wartenden Kunden gerne laut ...).

Wenn ihr allerdings schon in der Schlange steht und die frohe Botschaft verkündet wird, dass eine weitere Kasse geöffnet wird: Genau abwägen! Ja, es kann schlau sein, jetzt schnell zu dem noch leeren Kassenband zu stürmen - aber nur, wenn man einen kurzen Weg hat! Denn: In diesem Moment wird ein Großteil der Kunden zur "neuen" Kasse stürmen - und wahrscheinlich geht es sogar schneller, wenn ihr in diesem Fall euren Platz nicht verlasst.

Denn: Durch das Öffnen der neuen Kasse schrumpft eure Schlange zusammen, es werden vielleicht auch Kunden zur neuen Kasse gehen, die eben noch vor euch standen. Und: Bis der Mitarbeiter angekommen und die neue Kasse dann auch wirklich in Betrieb ist, vergeht auch noch mal Zeit!

Was kann ich tun, wenn ich dran bin?

Es ist so weit: Ihr seid vorne in der Schlange angekommen - wir könnt ihr nun euren Beitrag dazu leisten, dass es für die Kunden hinter euch nicht so lange dauert und ihr selber auch schnell wieder draußen seid? Auch hierfür gibt es ein paar Tricks:

• Als erstes der Pfandbon: Wenn ihr Flaschen abgegeben habt, solltet ihr den Bon direkt zu Beginn abgeben, noch bevor eure ersten Artikel gescannt werden. Dann könnt ihr gedanklich hieran schon mal einen Haken machen und euch gleich ans Einpacken eurer Einkäufe machen. Tipp: Wenn auch ihr dazu neigt, den Bon während des Einkaufs zu vergessen, hilft es, ihn ins Portemonnaie zu legen - dann werdet ihr spätestens beim Bezahlen dran erinnert!

• Wenn ihr eine Plastiktüte kaufen müsst, legt sie ganz vorne aufs Kassenband, damit sie als erstes gescannt werden kann und ihr eure Einkäufe direkt einräumen könnt. Noch besser: Habt immer einen Stoffbeutel dabei - oder eine Klappkiste im Einkaufswagen. Diese Boxen lassen sich noch leichter befüllen!

• Wenn ihr Artikel mehrfach kauft, müsst ihr in der Regel nicht alle aufs Band legen: Jeweils ein Exemplar reicht, wenn ihr an der Kasse sagt, wie viele ihr noch im Wagen habt. Auch bei Getränkekisten reicht es in der Regel, eine Flasche zum Scannen aufs Band zu legen.

• Macht euch vorher Gedanken, ob ihr eine Kundenkarte bzw. Paybackkarte habt und ob ihr sie vorzeigen wollt. In dem Moment, wo ihr danach gefragt werdet, solltet ihr sie schon griffbereit haben - jetzt erst mit der Suche anzufangen, kostet Zeit!

• Beim Bezahlen: Macht es so einfach wie möglich! Wenn ihr bar zahlen wollt, gebt einfach den nächstgrößeren Schein raus und schaut höchstens nochmal KURZ ins Münzfach, ob ihr auch passendes Kleingeld habt. Jetzt die Kupfermünzen aus den Ritzen kratzen, um vielleicht noch centgenau zahlen zu können, bringt die Kunden hinter euch zur Weißglut.

• Noch schneller geht es, wenn ihr mit Karte zahlt: Hier macht das Gerät alles von allein und die Zeit, die es braucht, um eure Karte zu lesen und die Daten zu verarbeiten, könnt ihr prima nutzen, um eure Einkäufe einzupacken. Heutzutage unterstützen sogar viele Supermärkte und Geldkarten-Anbieter die Funktion des kontaktlosen Bezahlens: Hier müsst ihr die Karte nur kurz vors Terminal halten und bei kleineren Beträgen (meist unter 25 Euro) noch nicht mal eine PIN eingeben oder unterschreiben - schneller geht's nicht!

von Florian Meyer

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