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Corona aktuell: 3 Reinigungsfehler von Masken und wie du sie umgehst

Wird der Mundschutz richtig gewaschen und getrocknet, kann er immer wieder verwendet werden
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Masken werden nun offiziell empfohlen – doch werden sie falsch benutzt, verwandeln sie sich in eine Keimschleuder. Insbesondere die Reinigung der Masken birgt Fehler - im Video erkärt ein Experte, was ihr beachten müsst.

Das Tragen einfacher Masken in der Öffentlichkeit wird nun nicht nur von Experten, sondern auch von Kanzlerin Angela Merkel dringend empfohlen. In Supermarkt, Bus und Bahn sollen Alltagsmasken vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus schützen. 

Daraufhin stürzt sich Deutschland ins Bastelfieber. Bereits seit einigen Wochen werden Masken genäht, geklebt und getackert. Bei der Herstellung des Mund-Nasen-Schutz kann man wenig falsch machen, wie ein Immunologe berichtet. Doch im Gebrauch werden die vermeintlichen Schutzschilder schnell zur Keimschleuder – wenn sie nicht richtig gereinigt werden. 

Generell gilt: Medizinische Masken sollen eigentlich gar nicht wieder verwendet werden. Selbstgenähter Mundschutz hält jedoch durchaus öfter, vorausgesetzt er wird zwischendurch gesäubert. Wir geben Rat, welche Reinigungsfehler du vermeiden solltest – und wie die Maske wirklich wieder sauber und vor allem virenfrei wird.

3 Fehler beim Reinigen einer Maske

Reinigungsfehler 1: Zu oft benutzen

"Ach, die geht schon noch", ist ein Gedanke, bei dem sich viele Menschen derzeit ertappen dürften. Denn das Tückische an Viren ist nun einmal, dass man sie nicht sieht. Wird eine Maske jedoch öfter benutzt, ohne zwischendurch gereinigt zu werden, kann sie zur Keimschleuder werden. Sowohl durch die eigene Atemluft, als auch durch das Auf- und Absetzen mit den Händen kann die Maske mit Viren in Kontakt kommen. Daher sollten Masken nur an den Gummibändern und nur mit gewaschenen Händen angefasst werden. Durch die Atemluft kommt es zudem zu einem feuchten Klima in der Maske – eine ideale Bedingung für Erreger. Die Masken sollten also jedes Mal gereinigt und getrocknet werden.

Reinigungsfehler 2: Maske zu stark erhitzen

Je heißer, desto besser? Nein! Wer seine Maske im Backofen erhitzen und dadurch reinigen will, sollte vorsichtig sein. Denn dabei sollen Erreger abgetötet, Materialien aber nicht beschädigt werden. Ist der Ofen zu heiß, können Teile der Maske kaputt gehen. Im NDR-Info-Podcast empfiehlt Virologe Christian Drosten daher ein Erhitzen auf um die 70 Grad im Backofen. Bei dieser Temperatur würden Viren abgetötet, Materialien jedoch unbeschadet bleiben.

Reinigungsfehler 3: Nicht trocknen lassen

Stoffmasken können nicht nur im Backofen erhitzt, sondern auch gut gewaschen werden. Das Wichtigste ist hierbei jedoch das Trocknen danach. Der Stoff sollte komplett durchgetrocknet sein, bevor man die Maske wiederverwendet. Denn "das Virus ist gegen Austrockung empfindlich", klärt Immunologe Bernhard Fleischer auf. In feuchter Umgebung können sich Keime wiederum ideal vermehren. 

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Maske desinfizieren: So geht's besser

  • Im Backofen: Bei 70 Grad 30 Minuten trocknen lassen
  • In der Mikrowelle: Die Maske mit der Außenseite nach unten auf zwei Behälter legen, jeweils 50ml Leitungswasser einfüllen, bei 750 Watt zwei Minuten erhitzen und durch Wasserdampf reinigen – diese Reinigungsmethode gilt nur, wenn du eine reine Stoffmaske ohne metallische Elemente besitzt!
  • In der Waschmaschine: Bei 60 Grad waschen, gut durchtrocknen lassen
  • Zudem solltest du beim Tragen gängige Maskenfehler vermeiden – denn nur dann schützt du dich und andere.

verwendete Quellen: NDR Info Podcast, Der Spiegel, RKI, Verbraucherzentrale


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