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Corona-Christmas 5 Dinge, die Weihnachten anders werden – und wie du es trotzdem genießt

Corona aktuell: Weihnachtsbaum mit Maske
© Kilomeaters / Shutterstock
Das Coronavirus dürfte auch unser Weihnachten dieses Jahr auf den Kopf stellen. Manche Dinge werden 2020 eindeutig anders – aber wir verraten, wie du die Weihnachtszeit trotzdem genießt.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur unser Lebens-, sondern auch unser Zeitgefühl verändert. Eigentlich taumeln wir gerade noch aus dem ersten Lockdown, da steht nicht nur schon der zweite, sondern auch noch Weihnachten vor der Tür. 

2020 ist an uns vorbeigerast – das ist in vielen Fällen auch ganz gut so. Und weil dieses Jahr nun einmal alles anders war, werden wir uns auch auf ein ungewohntes Weihnachtsfest einstellen müssen. So viel sei verraten, ein Wunsch wird dieses Jahr ziemlich sicher nicht in Erfüllung gehen: Das Coronavirus macht keinen Bogen um die Feiertage.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und wenn wir uns jetzt schon klarmachen, dass Weihnachten dieses Jahr anders wird, haben wir immerhin genug Zeit, uns daran zu gewöhnen. Denn auch mit Corona können wir versuchen, das Beste aus den Feiertagen zu machen.

Es gibt keine Weihnachtsmärkte

Problem: Weihnachtsmärkte sind meist vor allem eins: voll. Dicht gedrängte Menschenmassen können und wollen wir uns dieses Jahr nur schlecht vorstellen, bei den ersten Absagen der Weihnachtsmärkte kommt trotzdem Wehmut auf. Schließlich sorgt ein Feierabendglühwein erst richtig für Festtagsstimmung.

Lösung: Überlegen wir uns doch, was uns an Weihnachtsmärkten wirklich gefällt. Ist es der besondere Gebäckstand? Sind es die Adventsgestecke? Oder doch nur die Heißgetränke? Integriere die Dinge, die dir fehlen in dein Zuhause, koche einen Glühwein selbst und teile ihn nicht mit einer Masse von anderen, sondern nur einem besonderen Menschen auf dem Balkon. Klingt gar nicht schlecht, oder? Wem die Kälte fehlt, der füllt sich die Thermoskanne und lädt die Freundin kurzerhand auf einen Glühweinspaziergang mit Abstand ein!

Und Weihnachtsfeiern fallen auch aus …

Problem: Feiern sind aktuell nicht nur untersagt, sie waren in den letzten Monaten zudem häufig Ort von Corona-Ausbrüchen. Die Weihnachtsfeier im Büro wird dieses Jahr somit vermutlich ebenfalls ausfallen.

Lösung: Die meisten Menschen verbringen ihren Alltag im Home Office – wieso also nicht auch die Weihnachtsfeier digital feiern? Fühlt sich vielleicht komisch an, für das gemeinsame Anstoßen loht es sich aber dann doch. Auch das Wichteln muss nicht ausfallen. Zieht online einen Namen und schickt dem Kollegen einfach ein Überraschungspaket. Das Jahr wurde schließlich zusammen gemeistert und das lässt sich auch im Videochat feiern. 

Wir werden noch mehr Geschenke im Internet bestellen

Problem: Jetzt geht's ans Praktische: Gewinner der Pandemie scheinen bisher Onlineshops zu sein. Man kann davon ausgehen, dass auch zu Weihnachten vermehrt im Internet bestellt werden wird. Das wird jedoch schwierig für Paketlieferanten, die schon jetzt aufgrund des hohen Aufkommens mit Verzögerungen rechnen. Geschenke könnten somit nicht rechtzeitig ankommen.

Lösung: Ihr ahnt es schon – der frühe Vogel … bestellt jetzt schon Weihnachtsgeschenke! So umgehst du sowohl Liefer-, als Gedankenstress kurz vor den Feiertagen. Alternativ schau dich mal in deiner Nachbarschaft um und shoppe Geschenke in kleinen statt großen Läden von nebenan. Die können die Unterstützung gut gebrauchen – und du tust gleich doppelt Gutes.

Der wöchentliche Adventskaffee fällt aus

Problem: Adventskaffee, Weihnachtskonzerte, Weihnachtsessen … der Dezember ist sonst voll mit Terminen. Dieses Jahr werden viele davon ausfallen müssen, zumindest wenn es dabei darum geht, besonders viele Menschen zu treffen.

Lösung: Zeit, kreativ zu werden! Verschicke zum Beispiel zum Nikolaus kleine Päckchen mit Zutaten für einen gemeinsamen Adventsabend – und halte ihn über Video-Anrufe ab. Oder startet ein Schneeball-System in der Familie, in dem immer eine Person die anderen für den Sonntag mit Keksen versorgt. Kleine Aufmerksamkeiten wie diese bringen euch trotz Abstand näher zusammen und füllen die freie Zeit mit schönen Gefühlen.

Wir können vermutlich nicht die ganze Familie sehen

Problem: Selbst wenn die 2-Haushalte-Regelungen über die Feiertage gelockert werden sollte, steigt mit der Teilnehmerzahl auch das Infektionsrisiko. Denn das Coronavirus existiert unabhängig davon, ob etwas erlaubt oder verboten ist. Also müssen wir unsere Kontakte auch zu Weihnachten reduzieren.

Lösung: Zum einen: Mach dir bewusst, dass die Weihnachtstage oft vor allem Stress bedeuten. Der dürfte dieses Jahr wegfallen, indem wir uns ein paar Touren zur Familie sparen. Zum anderen: Spätestens zu Weihnachten sollten wirklich alle Familienmitglieder mit nötigerTechnik ausgestattet werden, so dass man jeden zumindest einmal zu Gesicht bekommt – beziehungsweise auf den Bildschirm. Und wenn es nur ein Anruf per Facetime ist, wir müssen und sollten auch dieses Jahr niemanden an Weihnachten vergessen.

Wir haben keine Pläne für die Feiertage

Problem: Während die Festtage normalerweise so verplant sind, dass wir danach erst einmal Urlaub brauchen, steht diesmal … nichts an.

Lösung: Siehe oben: Versuche, die freie Zeit zu wertschätzen. Die Feiertage werden so entzerrt wie nie sein. Dieses Jahr sollten wir nicht versuchen, in kurzer Zeit so viele Menschen wie möglich persönlich zu treffen – dafür können wir versuchen, die Kontakte über die gesamte Weihnachtszeit zu strecken. Die Vorbereitung hilft gegen Langeweile: Schreib Briefe, bereite digitale Adventsbrunchs vor, schaue alle Weihnachtsfilme, backe Kekse, packe Geschenke und überlege dir vielleicht ein Spiel, das man auch über Skype oder Telefon mit den Großeltern spielen kann. Und dann versuchen wir, Weihnachten einmal ganz besinnlich und stressfrei zu genießen – in der Hoffnung, uns nächstes Jahr wieder in den vollen Feiertagswahnsinn stürzen zu können!


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