Skype, Netflix & Co.: 5 Dinge, die Oma jetzt zur Coronakrise von dir lernen sollte

Zur Coronakrise sollten wir einen besonderen Blick auf die ältere Gesellschaft werfen. Wir haben fünf Internet-Ideen gesammelt, die wir Senioren jetzt beibringen sollten. 

Die Ausbreitung des Coronavirus geht jeden etwas an. Für einen Teil der Gesellschaft ist sie jedoch besonders gefährlich – Senioren. Und das gleich im doppelten Sinne, denn die Coronakrise bedroht nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch ihr Sozialleben.

Soziale Kontakte halten fit und schützen vor Einsamkeit. Aber auch Beschäftigung und Selbstständigkeit sind unabdingbar, um die ältere Bevölkerung weiterhin ins gesellschaftliche Leben zu integrieren – jetzt erst recht. 

Zu Zeiten sozialer Distanzierung finden viele Aktivitäten aber nun online statt. Was wir dabei leicht vergessen: Das Internet stellt für viele Senioren (insbesondere wenn wir von 70 bis 80 plus sprechen) aber noch immer eine große Hürde da. Deswegen liegt es jetzt an uns, sich um ältere Menschen zu kümmern und ihnen die digitale Welt näherzubringen. 

Wir haben uns ein paar Dinge in diesem riesigen Internet da draußen überlegt, die Senioren jetzt das Leben erleichtern – und die wir ihnen beibringen sollten. Wie? Wenn möglich über Video-Telefonie. 

5 "Internet-Dingsda", die wir Oma und Opa jetzt zeigen sollten

Skype, Messenger & Co.

Du hast deine Oma, Nachbarin oder Tante bereits am Telefon und kannst sie sogar sehen? Na, dann ist der größte Teil ja schon geschafft. Videotelefonie an sich ist mittlerweile mit so gut wie jedem Smartphone möglich. Wenn ihr aber mal mit der Familie Kaffeeklatsch abhalten wollt, sollte keiner fehlen. Wir versuchen also per Sprachanleitung und Videos Skype oder andere Chat-Formate mit Videomöglichkeiten zu erklären!

Supermarkt-Lieferdienste

So, so wichtig! Die Risikogruppe sollte zur Coronakrise wirklich versuchen, sich zu schützen – und das geht natürlich am besten, wenn sie auch den Gang in den Supermarkt meidet. Einkaufen muss man ja trotzdem, glücklicherweise gibt es mittlerweile ja Lieferdienste zahlreicher Supermärkte. Zeigen wir sie Senioren – und als Notlösung bestellen wir einfach für sie. 

Mediatheken, Netflix & Co.

Hätten wir uns um das Dringlichste gekümmert – Menschen und Essen – kommen wir zu einem nicht wesentlich weniger wichtigen Part: Beschäftigung. Auch unsere Oma muss heutzutage nicht mehr vor dem Fernseher versauern, wenn sie ihre Lieblingssendung verpasst hat. Spätestens jetzt ist die Zeit gekommen, unsere Streaming-Accounts zu teilen und Senioren auf Mediatheken, Netflix und Amazon Prime aufmerksam zu machen. Stellt euch mal vor, ihr würdet Gilmore Girls, Modern Family und Friends noch gar nicht kennen – da eröffnen sich ganze Welten. 

Spotify, Bookbeats, Podcasts

Dasselbe gilt für Spotify und Co. Insbesondere Podcasts sind ein unglaublich gutes Mittel gegen Einsamkeit. Ladet ältere Menschen in euren Family-Account ein, teilt Playlists und Podcasts mit ihnen – und sie sind mindestens genauso up to date wie ihr.

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YouTube-Tutorials 

Klingt komisch? Ist aber eine gute Sache: Auch wenn wir uns unsere Oma nun nicht wirklich mit YouTubern vorstellen können, bietet die Video-Plattform noch ganz andere Welten. Von Garten-Tutorials über Koch-Schule gibt es für nahezu jedes Interessengebiet ein Video. Selbst Stricken kann man wunderbar neu lernen! Auf YouTube lässt sich also super ein neues Hobby finden. 

Hier haben wir noch ein paar Tipps für dich, wie du deinen Liebsten trotz Social Distancing nahe sein kannst – und wie du in der Coronakrise Gutes tun kannst. Gemeinsam schaffen wir das!

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