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Wegen Corona Hier öffnet Großhandel Metro jetzt für alle

Corona aktuell: Metro
© FotograFFF / Shutterstock
Die Großhandelskette Metro reagiert auf die Corona-Krise – und öffnet erneut Filialen für alle. In 18 Großmärkten darf für eine begrenzte Zeit jeder einkaufen.

Einmal im Großhandel einkaufen – das wünschen sich viele Genießer. Durch Regale voller Maxi-Packungen von Süßigkeiten bis Klopapier schlendern wird jetzt auch ohne Gewerbeausweis möglich. Denn die Großhandelskette Metro hat beschlossen, einzelne Filialen wieder für die große Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Konkret geht es um alle Metro-Filialen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Dort darf jeder seit dem 3. November auch ohne spezielle Kundenkarte einkaufen gehen. Die Öffnung der Großmärkte ist jedoch zeitlich begrenzt und gilt vorerst nur bis zum 30.11.. 

Metro öffnet Geschäfte als Corona-Reaktion

In der Pressemitteilung verkündet Metro jedoch bereits, mit der Entscheidung "bei der Entzerrung des Kundenaufkommens in der Vorweihnachtszeit" zu unterstützen. Hauptgrund sei jedoch die große Verkaufsfläche, breite Gänge und ein breites Sortiment, das das Einkaufen sicherer machen soll. Mit der Öffnung reagiert der Großhandel also auf die Coronakrise.

Bereits zu Beginn des Jahres und der Corona-Pandemie hatte Metro Großhandelsmärkte in Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern für alle Verbraucher zugänglich gemacht. CEO Frank Jäniche erklärte die Entscheidung damit, die Großmärkte sollten zum "Schutz aller beitragen und den Bürgerinnen und Bürgern in NRW nun eine weitere, großflächige Einkaufsmöglichkeit bieten".

Ob weitere Öffnungen in anderen Bundesländern folgen, ist nicht klar. Die Nutzungsänderung des Großmarktes musste offiziell im Ministerium Nordrhein-Westfalen beantragt werden. Auch über eine mögliche Verlängerung der Genehmigung ist derzeit noch nichts bekannt. 

Ganz uneigennützig dürfte die Öffnung der Metro-Geschäfte jedoch auch nicht gefallen sein: Viele Großkunden dürften aufgrund geschlossener Gastronomie aktuell wegfallen. Mit den geänderten Einlassbeschränkungen ebnet der Großhandel also auch den Weg für eine weitere Zielgruppe.


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